Kategorie: Fussball – 1. Mannschaft

Spielbericht: SpVgg Baiertal – TSV Rettigheim 1902 e.V. 2:1 (1:0)

SpVgg Baiertal – TSV Rettigheim 1902 e.V.  2:1 (1:0)

Knappe Niederlage in Baiertal…

Es wird schon fast zur Tradition! Wenn der TSV Rettigheim in Baiertal antreten muss, kommt man meist nicht mit sehr vielen Punkten nach Rettigheim zurück.  Das spielfreie Wochenende kommt nach drei sieglosen Spielen wohl jetzt genau zur richtigen Zeit…auch weil sich das TSV-Lazarett dann endlich etwas lichten sollte.

Coach Rosenfelder kann immer noch nicht auf alle Stammspieler zurückgreifen. Sicherlich ein, aber nicht der Hauptgrund für die Niederlage in Baiertal. Vielmehr war es die wenig vorhandene Lauf- und Einsatzbereitschaft, wie Trainer Heiko Rosenfelder im Anschluss der Partie treffend analysierte. Gegen im Mittelfeld aggressiv verteidigende Hausherren, fand man zu keiner Zeit ein passendes spielerisches Gegenmittel. Vielmehr kaufte Baiertal dem TSV im wahrsten Sinne des Wortes den berühmten Schneid ab. Diese Spielweise hätte allerdings keinen überraschen sollen. Genau so wenig, wie ein eher unansehnliches Spiel auf dem so unbeliebten Baiertaler „Bolzplatz“!

Während die erste Halbzeit eher unspektakulär und chancenarm verlief, fing sich der TSV in der vierten Minute der Nachspielzeit, doch noch einen total unnötigen Gegentreffer. Unnötig deshalb, weil sich, TSV-Keeper Braun ausgenommen, das komplette Team bei einem letzten Freistoß aus gefühlten 45 Meter (in Baiertal dann vielleicht 25m) im Tiefschlaf befand. Den durchaus sehenswerten Freistoßhammer fischte Braun noch von der Linie, doch mindestens 8 Rettigheimer schafften es im Anschluss weder die flache Hereingabe, noch den völlig freistehenden Baiertaler am Torschuss aus 5 Meter Torentfernung zu hindern (45+4).

Doch der SpVgg erging es nach der Pause nicht wesentlich viel besser. Mit dem Anpfiff zur weiten Hälfte schlug der TSV die SpVgg praktisch mit den eigenen Waffen. Ein langer Ball von Kubiczek, erwischte die Baiertaler Abwehr auf dem falschen Fuß und Torjäger Rehn hatte freie Bahn zum 1:1 (46.) Doch anstatt die Partie jetzt zu übernehmen und das Spielgeschehen zu beruhigen, brachten viele Ballverluste im Mittelfeld den TSV immer wieder in Bedrängnis. Auch daraus resultierend: viele Standardsituationen. Eine davon führte zum 2:1 für Baiertal nach einer Ecke. Ungehindert konnte Baiertals Lies aus wenigen Metern einköpfen (58.)! Im weiteren Verlauf erhöhte der TSV den Druck deutlich. Doch auch hier verhinderten unsaubere Abspiele, viel zu kurz oder deutlich zu lang geratene Flugbälle gefährliche Strafraumsituationen. Die wenigen vielversprechenden Angriffsbemühungen verteidigte Baiertal mühelos aus der Gefahrenzone. So blieb es auch bis zum Ende der Nachspielzeit bei einer erneuten Niederlage in Baiertal und das, weil hausgemacht, nicht mal unverdient.

Vorschau:

Nach einer anstrengenden Vorrunde und vielen englischen Wochen, ist der TSV am kommenden Wochenende spielfrei. Eine Pause, die nach den letzten Spielen gegen die Kreisliga-Spitzenteams Nußloch und Leimen, sowie der Niederlage in Baiertal sicherlich auch mental gut tut. Am 21.11.2021 kann man dann hoffentlich mit frischen Köpfen und dem ein oder anderen Rekonvaleszenten in den Endspurt des Kalenderjahres im fernen Heiligkreuzsteinach starten.

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – FV Nußloch 0:1 (0:1)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – FV Nußloch  0:1 (0:1)

Zu viele Ausfälle…der FV Nußloch wird seiner Favoritenrolle aber gerecht!

Der TSV verliert das Spitzenspiel der Kreisliga HD auf dem heimischen Hahnenberg zwar verdientermaßen, allerdings mit dem knappsten aller Ergebnisse! Diese Niederlage ist überhaupt kein Grund enttäuscht zu sein…ganz im Gegenteil: man darf durchaus stolz auf die gezeigte Leistung sein und hätte mit etwas Glück sogar einen Punktgewinn erzielen können.

Die Hiobsbotschaften aus dem Rettigheimer Lazarett rissen vor der Partie gar nicht mehr ab. So musste man neben den wichtigen Stammkräften Kretz und Schmitt, auch noch Mittelfeldakteur Weber kurzfristig krankheitsbedingt ersetzen. Kinzel konnte nach nur wenigen Trainingseinheiten wenigstens wieder auf der Bank Platz nehmen. Quasi mit dem allerletzten Aufgebot musste man so gegen den favorisierten FV Nußloch antreten. Meid, Kamuf und Thome rückten in die Startelf und machten ihre Sache wirklich sehr gut.

Gleich nach der ersten Spielminute war die Marschrichtung der Partie klar. Meid musste hier bereits in aller größter Not vor dem einschussbereiten Nußlocher Stürmer klären. Das Spiel änderte sich in der ersten Halbzeit nur wenig. Nußloch spielte dominant und zielstrebig nach vorne, während Rettigheim mutig und durchaus gekonnt verteidigte. Offensiv fand der TSV praktisch gar nicht statt. Zu stark präsentierte sich der Ligaprimus in der ersten Hälfte. Auch wenn der Treffer und somit das Tor des Tages vermeidbar gewesen wäre, so muss man neidlos die logische Folge anerkennen (23.). Da der Gast weitere Chancen ausließ und TSV-Keeper Braun wiedermal einen Sahnetag erwischte, ging es mit einer schmeichelhaften, doch knappen Führung des Tabellenführers in die Pause.

Bis zur 70. Minute verballerte der FV Nußloch einige Torchancen oder scheiterte wiederholt an TSV-Torhüter Braun. Doch je länger die Partie dauerte, desto mutiger wurde nun der TSV. Ab jener 70. Minute kippte das Spiel. Dem FV Nußloch unterliefen jetzt doch einige Fehler im Spielaufbau und der TSV witterte seine Chance. Sieht man mal von einigen wenigen Konterchancen ab, machte der TSV nun das Spiel und erarbeitete sich auch Möglichkeiten. Die beiden größten hatten Dehnelt und Kubiczek. Dehnelt fasste sich aus gute 20 Meter ein Herz. Den durchaus gefährlichen Ball, konnte der Nußlocher Keeper nur knapp über die Querlatte lenken, während Kubiczek per Kopf das Tor nach einer Ecke nur um Zentimeter verfehlte. Am Ende blieb es beim 0:1 für den designierten Kreisligameister. Es war ein verdienter Sieg des Favoriten, auch wenn man in Rettigheim im Nachhinein den zahlreichen Ausfällen hinterhertrauert. Man hätte das Spiel gerne in Vollbesetzung gespielt…denn so wie das Spiel letztendlich lief, auch oder gerade wegen den vielen vergebenen Nußlocher Torchanchen, wäre dann ein Punkt möglich gewesen.

Vorschau:

Kreisliga, 15. Spieltag

Sonntag, den 07.11.2021

SpVgg Baiertal (13.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (2.)

Spielbericht: VFB Leimen – TSV Rettigheim 1902 e.V. 1:1 (0:0)

VFB Leimen – TSV Rettigheim 1902 e.V.  1:1 (0:0)

TSV entführt Punkt und hält den VFB Leimen auf Distanz!

Eine erste Hiobsbotschaft ereilte die Teams bereits vor dem Anpfiff. Es war nur ein Linienrichter zum Spiel erschienen. Beide Vereine hatten schnell eine Lösung parat. Man teilte sich schlichtweg die Aufgabe je Halbzeit. Der TSV war beim VFB Leimen sicherlich kein Favorit. So In etwa verliefen auch 70 Minuten des Spiels…aber halt nur 70. Am Ende schien der Punktgewinn glücklich, aber vielleicht gar nicht so unverdient.

Schaut man in die Statistik, so ist das Datum des letzten Punktgewinns in Leimen nicht mehr zu ermitteln…wenn es diesen überhaupt schon einmal gab (Recherche >1960er).  Überhaupt holte man gegen den VFB erst 11 Punkte in 15 Spielen in der jüngeren Geschichte, ergo…allesamt in Rettigheim. Der TSV war ab Minute eins in der Defensive. Der VFB begann druckvoll und wurde seiner heimischen Favoritenrolle schnell gerecht. Während der VFB die ersten hochkarätigen Torchancen verballerte, verpufften die wenigen Entlastungsangriffe der blau/weißen während der ersten Halbzeit gänzlich. Etwas schmeichelhaft und Dank TSV-Keeper Braun, ging es aus Rettigheimer Sicht mit 0:0 in die Kabinen.

Auch im zweiten Abschnitt gab es zunächst wenig Grund zur Hoffnung. Der VFB Leimen, weiter auf dem Vormarsch, biss sich aber immer wieder die Zähne an der guten TSV-Verteidigung und an Torhüter Braun, dem besten Rettigheimer an diesem Tag, aus. Erst ab der 60. Minute änderte sich die Partie nach und nach. Zwar war der VFB immer noch die bessere Mannschaft, die jetzt aber weitaus gefährlicheren TSV-Angriffe hinterließen erste Wirkungstreffer. So verpasste Schmitt nur ganz knapp eine Fuchs-Hereingabe am langen Pfosten.  Ein Foulelfmeter in der 67. Minute musste den Hausherren die Brust (vorerst) zu lösen. Ein Foulelfmeter, der ärgerlicher allerdings kaum hätte sein können. Wenn in der Sache auch sicherlich vertretbar, so werden solche Elfmeter in der Praxis wohl selten gepfiffen. TSV-Abwehrchef Kubiczek klärte hart, aber fair im Strafraum. Im Aufstehen gerieten beide Spieler aneinander. Während die Aktion des Leimeners nicht geahndet wurde, kassierte Kubiczek fernab von Ball und Spielgeschehen im Anschluss die gelbe Karte und der TSV einen Elfmeter. Diese Chance, wenn auch mitunter hausgemacht, ließ sich der VFB in Persona Mirco Herbel nicht nehmen und erzielte die (völlig neutral betrachtet) sicher zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Praktisch im Gegenzug hätte der TSV aber prompt ausgleichen können, wenn nicht sogar müssen, als gleich mehrere TSV-Spieler den Ball aus wenigen Metern einfach nicht über die Torlinie brachten. So blieb es bis zum Ende spannend…auch weil der TSV jetzt ebenbürtig war. Leimen zog sich mehr und mehr zurück und der TSV erspielte sich nun weitere vielversprechende Tormöglichkeiten. Ein „deutliches Chancenplus“, wie in im Spielbericht der RNZ berichtet, kann so am Ende nicht mehr unterschrieben werden. Zumindest nicht, was die klaren und gefährlichen Chancen betraf und schon gar nicht „deutlich“, bezieht man die zweite Hälfte in eine seriöse Wahrnehmung mit ein. Bei konsequenterer Chancenverwertung, hätte der TSV auch schon früher das ein oder andere Tor erzielen dürfen…genau wie der VFB Leimen natürlich auch. Einen Bärendienst erwies Leimens Gerlach seinem Team mit einer nicht minder unsinnigen Ampelkarte in der 82. Minute. Vielleicht war das der allerletzte Knackpunkt, den sieben Minuten später fiel der Ausgleich. Der VFB Leimen klärte einen langen Ball von Rettigheims Dehnelt nur halbherzig und der mittlerweile vorgezogenen Kubiczek nutzte die Gelegenheit volley zum vielumjubelten Ausgleichstreffer (89.)!

Dank einer engagierten Teamleistung während der gesamten 90 Minuten, war der Treffer am Ende durchaus verdient. Zieht man zudem den „unglücklichen“ Elfmeter und die hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten mit in die Bilanz ein, so geht das Ergebnis unterm Strich vielleicht auch etwas in Ordnung.  Hätte Leimen besonders in der ersten Hälfte das Spiel frühzeitig entschieden, wäre das ebenfalls akzebtabel gewesen. So waren es für den ambitionierten VFB Leimen wohl wieder zwei verlorene Punkte, während man sich in Rettigheim sicherlich über einen gewonnen Punkt freut…vielleicht sogar der erste beim VFB Leimen überhaupt.

Vorschau:

Am kommenden Sonntag ist Halloween…nur Halloween!? Nein…es gibt auch ein echtes Spitzenspiel auf dem Blocks- ähhh…Hahnenberg! Die Übermannschaft aus einer anderen (Kreisliga-)Welt, der Ligaprimus und designierte Kreisligameister aus Nußloch gibt sich die Ehre! Tabellarisch heißt das: Zweiter gegen Erster! Realistisch aber: David gegen Goliath. Halloween, Hahnenberg, Spitzenspiel…wir sind gespannt, wer sich am Ende vor wem fürchten muss! 😉

Kreisliga, 14. Spieltag:

Sonntag, den 31.10.2021, 14:30 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. (2.) – FV Nußloch (1.)

 

 

 

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – 1. FC Wiesloch 1:0 (1:0)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – 1. FC Wiesloch  1:0 (1:0)

Rettigheim erledigt Pflichtaufgabe mit Mühe…

Der TSV wurde seiner Favoritenrolle gegen den 1. FC Wiesloch gerecht. Mehr aber auch nicht. In einer durchwachsenen und zähen Kreisligapartie, erzielte Lukas Schmitt bereits in der 9. Minute das Tor des Tages.

Coach Rosenfelder brachte mit Birkelbach und Sarica zwei neue Stammkräfte. Der Kräfteverschleiß nach anstrengenden Wochen zuvor war spürbar…auch mental. Nach gutem TSV-Beginn und einer frühen Führung, verflachte die Partie zusehends. Der Gast aus Wiesloch suchte seine Chance eher selten und der TSV wirkte nach dem bitteren Halbfinalaus nach Elfmeterschießen unter der Woche verkatert, müde und  ideenlos. Zwar hatte man die Partie Defensiv gut im Griff, allerdings fehlte es der in den letzten Wochen so erfolgreichen TSV-Offensive dieses Mal an Präzision, Durchschlagskraft und Lösungen.  Es entwickelte sich ein eher unansehnliches Spiel, bei dem sich der TSV weitestgehend auf unplatziertes „Langholz“ konzentrierte und der Gast aus Wiesloch diese zum Teil wirren Bälle postwendend wieder entsorgte. Die größten Chancen zum Ausgleich bot sich Wiesloch gegen Ende der ersten Hälfte, als einer der wenigen Angriffe brandgefährlich vor dem Rettigheimer Tor etwas lasch vergeben wurde und ein Sonntagsschuss aus 30m halblinke Angriffsposition nur knapp den Torwinkel verfehlte. Es blieben die einzigen beiden Möglichkeiten der Gäste während den gesamten 90 Minuten.

Das Spiel änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Das in der Vergangenheit so ertragsbringende, schnelle TSV-Spiel über die Außenpositionen fand ebenso wenig statt, wie die Bindung zur Sturmspitze aus dem Mittelfeld heraus. Solche Spiele sind eben auch mal drin und wiegen nicht sonderlich schwer, wenn Sie denn trotzdem gewonnen werden. Entscheiden können, hätte die Partie Leon Dehnelt, der einen der wenigen ansehnlichen Angriffe per Alleingang, Mitte der zweiten Hälfte, nicht nutzen konnte. Ebenso verhinderte der Pfosten in der Nachspielzeit das 2:0. So endete eine flache Partie mit vielen hohen Bällen dann doch verdientermaßen 1:0 für Rettigheim.

Fazit: Es war eine schwache TSV-Partie, die allerdings trotzdem gewonnen wurde. Das sollte man dem Team durchaus zugestehen und hoch anrechnen…gerade nach einer solchen kräftezehrenden Woche! Das verlorene Halbfinale aus den Köpfen streichen und wieder zu Kräften kommen. Das ist jetzt die Priorität, bevor es mit den zwei kommenden Spielen gegen den VFB Leimen und dem FV Nußloch in die heiße Phase der Vorrunde geht.

Vorschau:

Kreisliga, 13. Spieltag

Sonntag, den 24.10.2021; 14:30 Uhr

VFB Leimen (5.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (2.)

Spielbericht Kreispokal Halbfinale TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Rot 2:5 n.E. (1:0; 2:2; 2:2)

Kreispokal: Halbfinale

TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Rot 2:5 n.E. (1:0; 2:2; 2:2)

90.+3! TSV fehlt nur eine Minute zum Finale…

Bitterer hätte der Pokalfight um den Finaleinzug  gegen den FC Rot auf dem heimischen Hahnenberg kaum enden können. Neutral oder mit Vereinsbrille, am Ende waren sich wohl alle einig: Der FC Rot zieht verdientermaßen ins Pokalfinale ein, auch wenn der Sieg am Ende äußerst glücklich zu Stande kam. Der TSV Rettigheim musste sich nach 120 Minuten Abwehrschlacht im Elfmeterschießen geschlagen geben, nachdem man erst in der dritten Minute der regulären Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen musste.

Mit dem Anpfiff weg, übernahm der FC Rot das Spielgeschehen und gab es auch nicht wieder ab. Die Gäste aus der Nachbarschaft wirkten flexibel und dominant, was der TSV über die gesamten 120 Minuten nur selten wirklich in den Griff bekam. Doch mit der ersten Chance der Partie ging der TSV in Führung. Tobias Fuchs schickte Jonas Rehn mit einem langen Ball auf die Reise. Rehn profitierte dabei von einem Abwehrfehler der Gäste und schob gekonnt zur frühen Führung  ein (10.). Der FC Rot kommt nun immer besser ins Spiel, doch die größeren Chancen hatte der TSV. Nach dem gleichen Muster stand Rehn nur 5 Minuten nach der Führung wieder allein vor dem FC-Tor, doch dieses Mal vergab der junge Stürmer etwas leichtfertig. Der TSV konnte sich kaum befreien und der Gast aus Rot fuhr Angriff auf Angriff.  Die größte Chance zum Ausgleich bot sich unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, als TSV-Keeper Braun einen auf dem nassen Rasen gefährlichen Ball nicht richtig festhalten konnte und Rot´s Stürmer den Abpraller an die Querlatte setzte. Ob der Ball im Anschluss vor, auf oder hinter der Torlinie landete, lässt sich nicht abschließend klären. Der gute Unparteiische Schwanke samt Linienrichterkollege entschied auf Weiterspielen.

Auch nach der Pause setzte der FC Rot seine dominante Spielweise fort. Eine eigentlich schon geklärte Situation führe letztendlich nach 55 Minuten doch zum zweifelsohne verdienten Ausgleich durch Jäger. Der Gast aus Rot spielte jetzt voll auf Sieg und ließ dem TSV keine Entlastungsmöglichkeit. Auch wenn der FC Rot klar spielbestimmend blieb…die richtig guten Chancen, wenn auch selten, hatte der TSV. So auch in der 79. Minute als Menges den startenden Rehn sieht und dieser eiskalt zum 2:1 abschloss. Jetzt war klar…es könnte reichen. Das Team belohnte sich mit diesem Tor für eine engagierte und tolle Teamleistung. Bis weit in die Nachspielzeit hinein, kämpfte und verteidigte die gesamte Mannschaft eindrucksvoll. Gleich zwei Großchancen hätten im Anschluss zur Entscheidung führen können, doch weder Adrian Kretz aus kurzer Distanz nach einer Ecke, noch Jonas Rehn aus spitzen Winkel, konnte den Ball im Tor unterbringen. Also kam es, wie es kommen musste…eine letzte, durchaus vermeidbare Ecke in der dritten von vier Nachspielminuten, brachte den erneuten Ausgleich für den FC Rot. Die zu kurz abgewehrte Hereingabe landete vor den Füßen von Engelmann, der aus dem Gewühl heraus zum vielumjubelten 2:2 einschießen konnte (90.+3)! Auch wenn der Ausgleich durchaus verdient schien…aus Rettigheimer Sicht war er natürlich äußerst unglücklich.

Beide Mannschaften, mittlerweile von Krämpfen geplagt, wirkten nun erschöpft. Der FC Rot dominierte auch weitestgehend die Verlängerung. Doch gefährlich wurde es  auf beiden Seiten nicht mehr. Das Elfmeterschießen musste also die Entscheidung bringen. Diese Geschichte ist dann relativ schnell erzählt. Während Jonas Rehn, Leon Dehnelt (beide trafen den Pfosten) und Krystian Kubiczek allesamt vergaben, verwandelten Gottselig, Venghaus und Spieß sicher.

Der TSV bot vielleicht nicht spielerisch, aber sicher kämpferisch eine tolle Leistung und hatte den FC Rot am Rand der Niederlage. Das Spielglück war an diesem Abend nicht auf Rettigheimer Seite. Sicher wäre man gerne zum dritten Mal in 8 Jahren ins Kreispokalfinale eingezogen, den Sieg des FC Rot, wenn auch glücklich, kann man aber ebenso neidlos anerkennen. Der TSV Rettigheim schickt Glückwünsche nach Rot und wünscht viel Erfolg im Finale 2022!

Für den TSV geht eine tolle Pokalrunde zu Ende. Schaut man auf die vergangenen Wochen, die vielen Spiele in englischen Wochen und den zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga HD, so gibt es überhaupt keinen Grund enttäuscht zu sein, ganz im Gegenteil! Die Mannschaft wirkt gefestigt, gestärkt und für die kommenden Aufgaben gerüstet.

Spielbericht: SG-SV Lobbach – TSV Rettigheim 1902 e.V. 1:6 (1:1)

SG-SV Lobbach – TSV Rettigheim 1902 e.V.  1:6 (1:1)

Kantersieg in Lobbach! 4-fach Rehn mit Sahnetag, Kubiczek mit Doppelpack!

Mindestens 45 Minuten lang sahen die zahlreichen Zuschauer einen müden Kick, der alles andere als einen zum Schluss klaren Sieger erkennen ließ! Der tabellarische Favorit aus Rettigheim fand erst in der zweiten Hälfte zu gewohnter Stärke und gewinnt letztendlich auch in dieser Höhe verdient.

Der TSV erwischte einen Start nach Maß! Die erste Ecke der Spiels führt zur frühen Führung. Krystian Kubiczek schweißte einen Abwehrversuch der Hausherren kompromisslos aus 10 Meter unter die Querlatte (4.). Mit dem Führungstreffer war es mit der Rettigheimer Herrlichkeit dann aber auch schon wieder vorbei. Gegen zum Teil mit Mann und Maus um den eigenen 16er herum postierten Lobbacher, tat sich der TSV im Anschluss schwer. Lobbach überlies dem TSV 2/3 der Spielfläche, was zu einem einseitigen Ballgeschiebe vor den Abwehrreihen führte. Die einen konnten, die anderen wollten nicht…so könnte man die Zeit bis zur Halbzeitpause trefflich beschreiben. Dazu schlichen sich nun mehr und mehr Fehler im laxen Spiel des TSV ein. Ein jener Fehler im Aufbauspiel bescherte Lobbach den schmeichelhaften Ausgleich zur Halbzeitpause (43.). Das Spiel war wirklich nicht schön anzuschauen.

Die klare und deutliche Halbzeitansprache von Trainer Heiko Rosenfelder schien mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte sofort zu wirken. Das Spiel änderte sich schlagartig. Der TSV wirkte nun wesentlich konzentrierter,  laufreudiger und zielstrebiger. Dann war mal wieder Rehn-Zeit! Im ersten Durchgang, wie die komplette Mannschaft unauffällig, drehte der Goalgetter in der zweiten Hälfte mächtig auf. Sein glücklicher Freistoßtreffer in der 51. Minute, war dann wohl der letzte Brustlöser (51). Fortan dominierte der TSV die Partie nach Belieben und ließ Ball und Gegner laufen. Den dritten Standardtreffer des Tages, erzielte wiederum Abwehrchef Kubiczek völlig freistehend per Kopf…wieder nach einer Rehn-Ecke (56.)! Es war die Vorentscheidung. Ein Wermutstropfen musste der TSV in der 68. Minute dennoch hinnehmen. Dem Spielverlauf und der harmlosen, fairen Gangart beider Teams zur Folge deutlich überzogenen Platzverweis vom jungen Abwehrmann Marvin Wagner, sorgte auf beiden Seiten für Unverständnis. Wagner fehlt nun am kommenden Mittwoch im Kreispokal-Halbfinale gelb/rot gesperrt. Eine unnötige Maßnahme…die man sicherlich hätte smarter lösen können. Das Spiel jedenfalls gab diesen Platzverweis keinesfalls her. Dass es bei Jonas Rehn derzeit einfach läuft, zeigen seine drei Tore binnen 6 Minuten! Auch aus den unmöglichsten Situationen trifft Rehn nach Belieben und schraubte das Ergebnis mit einem lupenreinen Hattrick auf 6:1 (74, 78, 80.)…in Unterzahl!

Fazit: Die erste Hälfte war sicherlich indiskutabel. Die zweite allerdings auch…nur mit umgekehrten Vorzeichen.

 

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – VFR Walldorf 5:1 (2:0)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – VFR Walldorf  5:1 (2:0)

Klarer Sieg bringt Rettigheim wieder in die Erfolgsspur…

Nach zwei Spielen in Folge ohne Sieg, kam der TSV am Tag der Einheit mit einem klaren Heimerfolg wieder in die Erfolgsspur zurück. Nach anfänglich kleineren Schwierigkeiten, kam der TSV ins Rollen und siegte auch in dieser Höhe verdient mit 5:1 Toren.

Der TSV musste weiter auf Stammspieler verzichten. Anders als beim 1:1 gegen den TSV Wieblingen vier Tage zuvor, war der TSV aber von Beginn an konzentriert. Auch wenn der Gast aus Walldorf anfangs mehr vom Spiel hatte…je länger die Partie lief, desto besser kam Rettigheim in jenes hinein. Mit dem 1:0 durch Krystian Kubiczek nach 36. Minuten, war der Bann dann aber gebrochen. Jonas Rehn bediente den Abwehrchef per Freistoß aus der halblinken Angriffsposition. Nur Minuten später hatten die Hausherren den Torschrei wieder auf den Lippen, als ein mustergültiger Spielzug den völlig freistehenden Lukas Schmitt erreichte, der zentral zum vermeintlichen 2:0 einschob (39.). Allein der Linienrichter hatte etwas dagegen…oder nicht, oder doch. Man weiß es nicht: sein munteres Fähnchen „auf und ab“, sorgte dann nach Rücksprache mit dem Unparteiischen für eine äußerst fragwürdige Abseitsentscheidung. Wieder hätte der „Rettigheimer Videobeweis“ für Aufklärung sorgen können, wobei es gar nicht nötig gewesen wäre…knapp 2 Meter nicht-Abseits, sollte man auch ohne technische Hilfsmittel erahnen können.  Es sollte nicht die einzige kuriose Fehlentscheidung des Gespanns geblieben sein! Auch ein hörbar, klarer Elfmeter wurde den Einheimischen verwehrt, als Leon Dehnelt von gleich zwei Walldorfer Abwehrspieler in die Grätsch-Zange regelwidrig im Strafraum gestoppt wurde. Keine Eingriffsmöglichkeit  hatte das Gespann dann tatsächlich beim 2:0 durch Lukas Schmitt (43.). Es war praktisch eine Kopie des nicht gegebenen „Abseitstor“ zuvor. Ein toller Spielzug erreichte wieder Jonas Rehn, der ebenfalls wieder Lukas Schmitt allein vor dem Tor fand und dieser nur noch einschieben musste.

Mit dem 3:0 nach 55 Minuten, war die Partie dann auch vorentschieden. Nach tollem Pass aus dem Mittelfeld auf Jonas Rehn und dessen abgewehrten Freilauf, war es wieder Lukas Schmitt, der nur noch abstauben musste. Dieses frühe dritte Tor tat dem Rettigheimer Spiel  allerdings nicht gut. Der TSV schaltet nun mehrere Gänge zurück und der VFR Walldorf nutzte die Räume. Viele Fehler schlichen sich nun im Aufbauspiel der Hausherren ein. Einer davon führte zu einem berechtigten Foulelfmeter, den Walldorf´s Heck allerdings neben das Tor setzte (57.). „Um den Anschluss gebettelt“…diese Floskel trifft es wohl am ehesten, denn der VF kam in der 70. Minute doch noch zum Anschlusstreffer. Der VFR warf nun alles nach vorne und bot dem TSV Konterchancen. Eine davon nutzte Nik Weber, doch auch dieser Treffer fand keine Anerkennung. Warum, ist bis dato immer nicht geklärt. Ein angebliches Offensivfoul soll der Grund gewesen sein. Nur irgendwie fehlte dabei der Gegenspieler, als Weber den freien Ball nach abgewehrtem Schussversuch nur noch über die Linie drücken musste…Ach richtig, einer fehlte ja noch in der Torschützenliste:  Jonas Rehn. Der ließ sich in dieser Partie etwas länger Zeit, traf dafür aber dann doppelt. Mustergültige Konter, einmal eingeleitet von Nik Weber, das andere Mal per „Sensationspass“ vom jungen Fabio Kefalogiannis, rief Rehn auf den Plan, der beide Mal keine Mühe hatte, die Vorlagen seiner Kollegen im Tor unterzubringen (75., 85.)! Somit war Rehn an allen fünf Toren direkt beteiligt.

Vorschau:

Kreisliga; 11. Spieltag

Sonntag, den 10.10.2021; 15:00 Uhr

SG-SV Lobbach (9.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (2.)

Kreispokal: Halbfinale!!!

Mittwoch, den 13.10.2021; 19:30 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Rot

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – TSV 1887 Wieblingen 1:1 (0:1)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – TSV 1887 Wieblingen  1:1 (0:1)

Mit einem blauen Auge davongekommen…

In einer durchwachsenen Kreisligapartie zwischen den beiden Namensvettern aus Rettigheim und Wieblingen, gab es am Ende verdientermaßen keinen Sieger. Dabei verschlief der TSV aus Rettigheim die erste Hälfte komplett und lieferte 45 Minuten lang eine ungewohnt schwache Leistung. Erst in im zweiten Abschnitt drückte der TSV auf den Ausgleich und belohnt sich zwei Minuten vor Schluss!

In den ersten 10 Minuten schienen die Rettigheimer ihrer tabellarischen Favoritenrolle gerecht zu werden. Allerdings wie erwähnt nur 10 Minuten. Coach Heiko Rosenfelder musste im Vergleich zu den vergangenen (mitunter starken) Auftritten gleich drei Stammkräfte ersetzen. Für Kapitän Adrian Kretz, Lukas Schmitt und den verletzten Klemens Kinzel, rückten Felix Birkelbach (21), Leon Dehnelt (21) und David Kubiczek (18) in die Startelf. Die deutliche Verjüngung der Mannschaft war zunächst spürbar. Nach besagten 10 Minuten stellte der Hausherr das Fußballspielen nahezu ein. Viele Fehlpässe und zu wenig Laufbereitschaft, waren Gegenstand einer der schwächsten Halbzeiten der noch jungen Saison. Es funktionierte einfach gar nichts. Das begriff der eigentlich harmlose Gast aus Wieblingen relativ schnell und setzte genau da an. Rettigheim baute Wieblingen auf und die machten es im Anschluss gut. Folgerichtig: die 0:1 Führung der Gäste  in der 18. Minute. Wieblingen war präsent und kaufte Rettigheim den berühmten Schneid ab. Menges´ Schuss aus 20m, der nur knapp am Tor vorbeiging, war die einzige nennenswerte Offensivaktion im ersten Abschnitt.

Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte änderte sich Partie allerdings dann schlagartig. Rettigheim war aktiver….viel aktiver und nahm endlich auch offensiv am Spiel teil. TSV-Torjäger Rehn hätte nur Minuten nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielen müssen, verfehlte aber nach einem Alleingang zunächst noch sein Ziel ungewohnt deutlich. Auch im weiteren Verlauf konnte Rehn immer wieder effektiv in Szene gesetzt werden. Quasi im Minutentakt hieß es: Rehn gegen Wieblingen´s Schlussmann Schmitz. Es war zum Verzweifeln, auch weil Rehn in diesem Spiel kein Glück hatte. So auch bei einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung. Wie ein mitgeschnittenes Video mittlerweile klar zeigt, wurde Rehn am sicheren 1:1 regelwidrig  gehindert. Für jeden war klar: Elfmeter…es wurde ihm aber ärgerlicherweise als „Schwalbe“ ausgelegt. Der TSV warf nun alles nach vorne und wurde am Ende dann doch noch belohnt. Endlich…! Es lief an diesem Tag nicht gut für Jonas Rehn…zum Schluss war er aber dann doch wieder zur Stelle. Aus dem Gewühl heraus, eine Ecke ging voraus, schloss Rehn humorlos aus 11 Meter zentral ab und erzielte unhaltbar den dann doch verdienten Ausgleich (88.)!

Spielbericht: ASC Neuenheim 2 – TSV Rettigheim 1902 e.V. 3:1 (2:1)

ASC Neuenheim 2 – TSV Rettigheim 1902 e.V.  3:1 (2:1)

TSV kassiert erste Saisonniederlage…

Dem ASC Neuenheim 2 gelang mit einem verdienten 3:1 Heimerfolg die Revanche zum Kreispokalviertelfinal vor 10 Tagen und bescherte dem TSV die erste Saisonniederlage am 08. Spieltag.

Der TSV kam zunächst gut in die Partie und setzte ein erstes Ausrufezeichen nach 12 Minuten, als Kinzel den einlaufenden Weber bediente und der ASC-Keeper Lichtenberger gekonnt zur 0:1 Führung überlupfte (12.).  Bis zur 30 Minute konnte der TSV das Spiel dann auch weiter beherrschen. Mit dem Ausgleich durch Lennart Junge, änderte sich die Partie zu Gunsten der Hausherren zusehends. Erst Recht nach dem der Unparteiische mitunter entscheidend in die Partie eingriff. Obwohl die Partie zuvor fast ohne nennenswerte Foulspiele auskam, sah er sich völlig ohne Not dazu gezwungen, TSV-Kapitän Adrian Kretz mit einer roten Karte des Feldes zu verweisen. Ein hartes und auch gelbwürdiges Foul im Mittelkreis, wurde durch die theatralischen Fähigkeiten des Neuenheimer Akteurs, der übrigens zum Trainerteam des ASC 2 gehört, mit anschließenden Rollen über das halbe Spielfeld deutlich aufgewertet. Die einen sagen „clever“, die andere: „mindestens genauso unnötig, wie das vorhergegangene Foul“. Die neutrale Wahrheit: alle Beteiligten, Schiedsrichter inklusive, hätten die Situation seriöser lösen können. Nun…am Ende erreichte der (ohne Zweifel)  getroffene Spieler sein Ziel und der Schiedsrichter ließ sich davon schwer beeindrucken. Ohne Zweifel allerdings: der Platzverweis hatte entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Partie. Nach wenigen Augenblicken war klar…der spielende Co-Trainer konnte ohne weitere Einschränkungen sein Spiel natürlich bis zum Ende fortsetzen.  Mit dem 2:1, wieder durch Junge (44.), kippte das Spiel vollends.

Dem TSV fehlte es jetzt an Durchschlagskraft. Offensivbemühungen blieben in der zweiten Hälfte eher Mangelware. Der ASC erzielte mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte das 3:1 (47.). Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Der TSV blieb in der Defensive und der ASC 2 nutzte seine Chancen nicht. So blieb es bei einem verdienten, wenn auch mit etwas Beigeschmack versehenem Heimerfolg des ASC 2!

Vorschau:

Kreisliga, 10. Spieltag

Sonntag, den 03.10.2021; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. – VFR Wallforf

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Dossenheim 4:2 (1:0)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Dossenheim  4:2 (1:0)

Auch für den FC Dossenheim ist der Hahnenberg nicht zu bezwingen!

In einer über 90 Minuten ausgeglichenen und spannenden Kreisliga-Spitzenpartie der Rettigheimer gegen den ehemaligen Landesligisten aus Dossenheim, setzte sich am Ende der TSV nicht unverdient mit 4:2 durch und bleibt weiter in Pflichtspielen unbesiegt! Der TSV ist endgültig wieder da!

Das Spiel hielt, was es im Vorfeld zu werden schien!  Zweiter gegen Vierter versprach Spannung und guten Kreisliga-Fußball. Beides boten die Teams den Zuschauern auf dem Rettigheimer Hahnenberg. Nach einer Abtastphase von gut 20-25 Minuten bekam der TSV das Spiel immer besser in den Griff. Beide Teams standen in der Abwehr sicher und neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Auf beiden Seiten gab es vereinzelte Chancen, die aber zunächst keinen Erfolg brachten. Das änderte sich mit dem Halbzeitpfiff. Mit dem Spielzug des Tages, der es wohl in jedes Fussball-Lehrbuch schaffen würde, bediente Kinzel butterweich, TSV-Stürmer Rehn, der per Kopf die Führung markierte (45.).

Der Gast aus Dossenheim war allerdings ebenfalls voll im Spiel.  So entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein offener Schlagabtausch mit vielen Höhepunkten auf beiden Seiten. Doch zunächst war wieder Jonas Rehn am Zug. Sein direkter Freistoß aus halbrechter Angriffsposition fand über Umwege doch noch den Weg ins Tor. Von der Gäste-Mauer abgefälscht, fand Rehn´s Schuss gegen die Laufrichtung des FCD-Keepers unerwartet das ersehnte Ziel (50.). Der FCD erhöhte daraufhin den Druck deutlich. Die Abwehr des TSV, wohl seit Wochen unter anderem der Erfolgsgarant, blieb aber weiter stabil. Ein unglückliches Handspiel im Strafraum, brachte die Gäste in der 61. Minute dann allerdings wieder zurück ins Spiel. Jetzt drohte die bis dahin problemlos verlaufene Partie doch noch zu kippen! Erst Recht nach dem der FC Dossenheim nach einem folgenschweren Fehlpass im Mittelfeld den Ausgleich erzielte (77.). Jetzt musste man sogar um die sicher geglaubten Punkte bangen…würde es bei TSV-Offensivmann Jonas Rehn derzeit nicht außergewöhnlich gut laufen! Zwei Minuten nach dem Ausgleich, fasste sich Rehn ein Herz und zimmerte einen herunterfallenden Ball  am Ende einer Kopfballstafette volley aus gut 25 Meter unter die Querlatte. Es war ein sensationeller Treffer, der zu keinem besseren Zeitpunkt hätte fallen können. Zurückblickend war es wohl Dossenheims sportlicher Genickbruch. Für die Entscheidung, sorgte Adrian Kretz. Wieder war Rehn daran beteiligt. Sein direkter Freistoß prallte an der Mauer ab und landete vor den Füßen des TSV-Kapitäns, der nicht lange fackelte und ebenfalls sehenswert per Direktabnahme zum 4:2 einschoss (86.).

Fazit: Ja, der Name Rehn steht derzeit für den Erfolg des TSV Rettigheim. Natürlich kann Rehn nur befreit aufspielen und profitieren, wenn der Rest funktioniert und vorbereitet…und so ist es derzeit. Die Abwehr um Tobias Rausch, Krystian Kubiczek und „Jungspund“ Marvin Wagner stehen seit Wochen stabil. Das Mittelfeld funktioniert defensiv, setzt offensiv Akzente und übernimmt Verantwortung. Dazu verhalten sich Spieler, die derzeit in der zweiten Reihe stehen, äußerst mannschaftsdienlich und sehen sich als Teil des Teams. Neben Vollstrecker Jonas Rehn, der derzeit sicherlich den Unterschied macht, ist das ein Hauptgrund für den momentanen Lauf des TSV Rettigheim!

Vorschau:

Kreisliga: 08. Spieltag

Freitag, den 24.09.2021; 20:00 Uhr

ASC Neuenheim 2 (6.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (2.)

Kreisliga: 09. Spieltag

Mittwoch, den 29.09.2021; 19:30 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V.  – TSV 1887 Wieblingen