Kategorie: Fussball – 1. Mannschaft

Spielbericht: FC Hirschhorn – TSV Rettigheim 0:1 (0:0)

FC Hirschhorn – TSV Rettigheim  0:1 (0:0)

Wichtiger Auswärtserfolg festigt Rang 2!

In einer durchweg ausgeglichenen Partie, setze sich der TSV Rettigheim zum Schluss mit etwas Glück, aber nicht unverdient, auch beim FC Hirschhorn durch und festigt, dank der Schützenhilfe des TSV Pfaffengrund in Mückenloch (0:2), den zweite Tabellenplatz mit nun drei Punkten Vorsprung!

Bereits in den ersten Minuten hätte der TSV Rettigheim früh in Führung gehen können. Behr und Rottmann vergaben ihre Freiläufe allerdings, nach dem sie jeweils gekonnt alleine in Richtung Tor der Hausherren geschickt wurden (2. und 4.). Bis Mitte der ersten Hälfte war der TSV klar spielbestimmend, ohne jedoch weiter Gefahr auszustrahlen. Nach gut 20 Minuten konnte der FC Hirschhorn das Spiel offener gestalten. Aber auch der FC blieb in der Offensive ungefährlich. So neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Das blieb auch bis zur Halbzeitpause so.

In der zweiten Hälfte ergab sich zunächst kein anderes Bild, auch wenn der TSV nun wieder besser im Spiel war. Vielleicht folgerichtig, fiel das Tor des Tages dann in der 57. Minute. Kubiczek sah im Spielaufbau den startenden Behr auf der rechten Angriffsseite. Unter tatkräftiger Mithilfe seines Gegenspielers, legte sich Behr den Ball an jenem vorbei und hatte anschließend keine Mühe, den Ball im Tor des FCH unterzubringen. Der Rest des Spiels ist relativ schnell erzählt. Der TSV stand tief, vielleicht zu tief und die Hausherren versuchten den Druck zu erhöhen. Immer wieder versuchten die Hausherren die an diesem Tag sichere TSV-Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen. Es gelang ihnen nur ein einziges Mal, als Hirschhorn´s Kittel in der 87. Minute erst- und letztmalig  auf der linken Seite durchbrechen konnte und einen eingelaufenen Mitspieler völlig freistehend 10 Meter vor der Tor bediente. Hier hatte der TSV Glück, denn der anschließende Torschuss misslang vollkommen und landete an der Eckfahne. Der TSV hätte die sechs minütige Nachspielzeit durchaus entspannter verbringen können, hätte man eine der zahllosen Kontermöglichkeiten ab der 75. Minute seriös zu Ende gespielt. Es blieb aber beim letztendlich nicht ganz unverdienten 1:0 Auswärtserfolg. Einem ganz wichtigen 1:0 Auswärtserfolg…

Vorschau:

Sonntag, 11.11.2018; 16:00 Uhr

SG Mauer (10.) – TSV Rettigheim (2.)

Spielbericht: TSV Rettigheim – TB Rohrbach/Boxberg 3:1 (1:1)

TSV Rettigheim – TB Rohrbach/Boxberg  3:1 (1:1)

Erst Rückstand, …dann eins, zwei, drei – vay vay vay! 🙂

Am 11. Spieltag der Kreisklasse A empfing der TSV Rettigheim als Tabellenzweiter den Verfolger auf Platz 4 TB Rohrbach/Boxberg zum richtungsweisenden Spitzenspiel auf dem Hahnenberg. Auch hier behielt der TSV Rettigheim nicht unverdient mit 3:1 Toren die Oberhand und baut seine Serie auf nun 11 Spiele in Folge ohne Niederlage aus!

Hahnenberg gegen Boxberg. Spiele in dieser Konstellation versprechen Spannung, Spiel und Leidenschaft. So auch an diesem Sonntag. Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste aus Rohrbach, als ein Freistoß aus gut 30 Meter halbrechter Position an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand (5.). Leider wurde auch hier wieder nicht konsequent verteidigt. Allerdings hätte man unmittelbar zuvor bereit selbst die Führung erzielen können, doch Adrian Kretz´ Kopfball nach einer Ecke verfehlte das Tor nur um Zentimeter (4.). Allmählich bekam der heimische TSV die Gäste vom Boxberg besser in den Griff und spielten nun gewohnt mutig nach vorne. Zahlreiche Chancen, zum Teil hochkarätig, ergaben sich im weiteren Verlauf der Partie, von denen aber zunächst keine genutzt werden konnte. Letztendlich war es dem Zufall geschuldet, als einer der zahlreichen Eckbälle nicht geklärt werden konnte und Tobias Rausch fünf Meter vor dem Tor nur noch einschieben musste (23.). Jetzt war der TSV deutlich überlegen und drückte auf die Führung. Die hätte auch wenig später fallen können, als der Rettigheimer Rottmann im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß konnte Mächtel aber nicht im Tor unterbringen (31.).  So kamen die Gäste wieder ins Spiel und hatten mit einem Lattentreffer ihre größte Chance zur erneuten Führung.

Mit dem ersten Angriff nach Wiederbeginn, hätte Behr die Weichen früh auf Heimsieg stellen können, doch auch er vergab völlig freistehend. Mit Adrian Kretz, wieder nach einer Ecke, vergab der nächste Rettigheimer die Chance zur Führung. Sein Kopfball traf nur den Außenpfosten. In der 59. Minute war es dann allerdings soweit. Georg Mächtel fasste sich erneut ein Herz und schloss aus gut 20m ab. Der Jubel war groß, als sein Flachschuss im gegnerischen Tor einschlug. Jetzt stand der TSV tief und lauerte auf Konter. Spielbestimmend waren aber nun die Gäste. Wieder war es ein Lattentreffer, der den Ausgleich verhinderte. Auch im weiteren Verlauf drückte der TB auf das Gehäuse des TSV, ohne aber wirklich Torgefahr auszustrahlen. Vereinzelte Konter sorgten in dieser Phase für etwas Entlastung. Konter, die durchaus vielversprechend waren, aber keinen Erfolg brachten. So begann eine Abwehrschlacht bis kurz vor Ende der Partie…bis TSV-Torjäger Rottmann die Entscheidung herbeiführte. Wieder war es ein Konter, dieses Mal über den eingewechselten Lukas Schmitt und dessen linke Angriffsseite. Seine Hereingabe, erwischte Rottmann vor dem Torhüter und schloss gekonnt zum entscheidenden 3:1 ab (89.). Die heiße Phase der Vorrunde ist somit eingeläutet!

Fazit: Es gab sicherlich schwierige Phasen zu überstehen. Dennoch geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Hätte der TSV seine zahlreichen, wirklich guten Torchancen besser genutzt, wäre das Spiel wohl schon viel früher entschieden gewesen.

Vorschau:

Sonntag, den 04.11.2018; 14:30 Uhr

FC Hirschhorn (5.) – TSV Rettigheim (2.)

Spielbericht: VFB Leimen 2 – TSV Rettigheim 0:7 (0:4)

VFB Leimen 2 – TSV Rettigheim  0:7 (0:4)

Kantersieg in Leimen! TSV wieder auf dem zweiten Tabellenplatz!

In einer über weite Strecken einseitigen Partie, konnte der TSV seine Serie fortführen und ist jetzt im 10. Spiel in Folge ungeschlagen.

Dabei sah es in den ersten Minuten so gar nicht nach einem souveränen Auswärtserfolg aus. Es war zunächst der VFB Leimen 2, der den TSV in den ersten zwanzig Minuten nicht nur einmal in Schwierigkeiten brachte. Völlig vogelwild und ohne jegliche, gewohnte Spielphilosophie hatte der Favorit aus Rettigheim Glück, nicht gleich in Rückstand zu geraten. In dieser Phase war es lediglich Keeper Hohlweck zu verdanken, dass man nicht bis Mitte der ersten Hälfte deutlich ins Hintertreffen geriet. Mit dem ersten konsequent geführten Angriff über die linke Angriffsseite ging der TSV dann aber, vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch eher schmeichelhaft, in Führung. Marschall setzte sich auf der Toraußenlinie durch und bediente den eingelaufenen Rottmann, der zu seinem Premierentor im TSV-Trikot unter Bedrängnis einschieben konnte (22.). Jetzt wurde das Spiel des TSV ansehnlicher, was sich sofort auf das Ergebnis niederschlug. Wieder war es Marschall, dieses Mal per Ecke, der den Kopf von Adrian Kretz fand.  Mehr oder weniger ungehindert köpfte Kretz zum beruhigenden 2:0 ein (36.). Per Doppelschlag belohnte sich im Anschluss Felix Behr. Binnen 4 Minuten, einmal unter tatkräftiger Mithilfe der Leimener Abwehrreihe, schraubte Behr das Ergebnis zum 4:0 Halbzeitstand in die Höhe (37., 41.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte stand man zunächst sicher, um ab der 60. Minute wieder etwas an Torgefahr zuzulegen. Wieder Kevin Rottmann per Doppelpack (72., 74.) und Timo Baust (85.), sorgten dann letztendlich für einen, zu Beginn nie vermuteten Kantersieg, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung ging. Der Sieg hätte noch weitaus höher ausfallen können, nein…müssen!  Doch über die zum Teil klägliche Chancenverwertung ab der 65. Minute legen wir besser den berühmten Mantel des Schweigens. Es soll der einzige, nicht weiter wichtige Kritikpunkt an diesem Nachmittag bleiben.

Fazit: Der TSV bleibt weiter in der Erfolgsspur! Es war die 10. Partie in Folge ohne Niederlage. „Wegen des…“ konnte man in der Tabelle wieder einen Platz gutmachen und den zweiten Tabellenplatz zurückerobern. In den kommenden Wochen geht´s gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. Jetzt wird sich zeigen, was diese Serie am Ende der Hinrunde wert ist.

Spielbericht: TSV Rettigheim – SV Waldhilsbach 3:3 (2:1)

TSV Rettigheim – SV Waldhilsbach  3:3 (2:1)

TSV hält starke Waldhilsbacher auf Distanz…

Zu den zahlreichen verletzten Stammspieler, fielen auch an diesem so wichtigen Spieltag gleich weitere TSV-Akteure aus verschiedenen Gründen aus. So musste Trainer Rosenfelder neben Lukas und Sebastian Schmitt, Kalinowiez und dem gelb/rot gesperrten Kretz, auch noch kurzfristig Neuzugang Rottmann ersetzen. So startete der TSV mit einer Rumpfelf gegen starke Gäste aus Waldhilsbach.

Es waren die Gäste, die sofort das Spielgeschehen an sich nahmen und den TSV von Beginn an in der eigenen Hälfte festsetzten. Folgerichtig erzielte der SV dann auch den Führungstreffer (16.). Nur vier Minuten später hätte Waldhilsbach die Führung ausbauen können, doch die Latte verhinderte Schlimmeres. Erst danach fingen sich die Hausherren etwas und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten. So hatte Kubiczek in der 27. Minute die größte Chance zum Ausgleich, als sein Volleyschuss aus 16m, recht freistehend, das Tor doch deutlich verfehlte. Praktisch nach dem gleichen Muster, dieses Mal aber mit Erfolg, konnte Beyer, ebenfalls volley von der Strafraumgrenze, 10 Minuten später, den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleichstreffer erzielen (37.). In der dann wohl schwächsten Phase der Gäste, will man sie so nennen, konnte man in der 41. Minute gar in Führung gehen. Felix Behr nutzte einen mustergültigen Konter über die rechten Seite, zunächst über Baust, dann über Kubiczek, und schloss gekonnt zum 2:1 Halbzeitstand ab.

Der Tabellensechste aus Waldhilsbach musste das Spiel gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht vollends zu verlieren. Genau so trat der Gast dann ab der zweite Halbzeit auf. Doch zunächst hatte der TSV die Chance das Spiel mehr oder weniger zu entscheiden, als Baust direkt nach Wiederbeginn das Tor nur um Zentimeter verfehlte. Dann spielte nur noch der Gast. Zwischen der 50. und 70. Minute, bekam der TSV keinen Zugriff mehr auf die Partie und wurde spielstark in die Defensive gedrängt. Gleich ein halbes Duzend Ecken und Freistöße prasselten auf die Hausherren ein. Der TSV schaffte es in der Phase nicht für Entlastung zu sorgen. Der Ausgleich lag in der Luft und fiel dann auch nach zahlreichen Möglichkeiten in der 68. Minute verdientermaßen. Doch der TSV schlug prompt zurück. Wieder war es Beyer, der nur zwei Minuten später im Strafraum frei zum Abschluss kam und die erneute Führung markieren konnte (70.).  In der 72. Minute hatte der selber Spieler die Entscheidung auf dem Fuß, doch dieses Mal verzog Beyer nur knapp. Fortan waren wieder die Gäste am Zug. Wieder schnürten der SVW den TSV in der eigenen Hälfte ein. Lange konnte der TSV dem Druck standhalten. Doch wie bei den zwei Gegentreffern zuvor, war die Hintermannschaft des TSV in der 87. Minute wieder nicht im Bilde. Völlig unnötig, wenn natürlich auch verdient, konnte der SVW  den 3:3 Ausgleich erzielen. Es zieht sich leider schon durch die ganze Saison, aber wieder kassierte man drei völlig unnötige Gegentore, die dieses Mal folgenschwer waren.

Fazit: Trotz zahlreicher Ausfälle stimmte die Einstellung der Mannschaft. Sicherlich waren die Gäste optisch überlegen. Aufgrund der Effektivität des TSV, geht das Unentschieden aber in Ordnung. Rettigheim ist nun im neunten Spiel in Folge ungeschlagen (7 Siege, 2 Unentschieden)! Diese Serie ist beachtlich.

Vorschau:

Sonntag, 21.10.2018; 15:00 Uhr

VFB Leimen 2 – TSV Rettigheim   

Spielbericht: SG Rockenau – TSV Rettigheim 2:3 (1:1)

SG Rockenau – TSV Rettigheim  2:3 (1:1)

Rettigheim und die Nachspielzeit!

Trainer Rosenfelder musste (oder durfte) die Mannschaft beim schweren Auswärtsspiel in Rockenau wieder auf mehreren Positionen verändern. So kamen Neuzugang Rottmann und der wieder genesene Greulich zu ihren ersten Einsetzen von Beginn an. Ebenso rückten der gelb/rot gesperrte Kretz und Georg Mächtel wieder in die Stammformation. Es entwickelte sich zu Beginn eine einseitige Partie, in der der TSV zwar deutlich mehr Ballbesitz hatte, jedoch nicht zwingend nach vorne agieren konnte. Lediglich ein Kopfball von Greulich nach einer Ecke, sorgte für etwas Gefahr (17.). Der TSV tat sich gegen tief stehende Hausherren und einem engen Platz sichtlich schwer. Mit deren ersten Torschuss, will man es so nennen, ging Rockenau aus dem Nichts heraus in Führung. Allerdings mit tatkräftiger Unterstützung von TSV-Keeper Hohlweck. Der sonst so sichere TSV-Rückhalt ließ einen harmlosen Flachball durch die Hände gleiten (31.). Unbeeindruckt, spielte der TSV daraufhin weiter Richtung SG-Gehäuse. Belohnt wurde das Team allerdings dann erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Rottmann den startenden Behr einsetzte und dieser dem Torwart im kurzen Eck keine Abwehrchance ließ (45.+2). Der Bann schien gebrochen…

…erst Recht nach dem Kalinowiez direkt nach Wiederbeginn das 2:1 für Rettigheim markierte (46.). Zuvor hatte Baust bereits die Möglichkeit, doch sein abgewehrter Schussversuch fand über Umwege Kalinowiez im 5m-Raum, der keine Mühe hatte, die Führung zu erzielen. Das sollte doch nun endlich die nötige Sicherheit bringen. Tat es zunächst auch, bis die SG Rockenau, wieder etwas schmeichelhaft, zum nächsten Treffer kam. Auch dieses Mal muss man leider das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft in Frage stellen. Völlig ungehindert wurde Rockenau zum 2:2 Ausgleichstreffer förmlich eingeladen (55.). Der TSV drängte daraufhin auf den Siegtreffer und die SG Rockenau verließ ihre bekannte Spielweise nicht. Defensiv gut stehend und vorne soll Menges helfen. So war es relativ einfach, die weiteren Angriffsversuche der Hausherren zu unterbinden. Das Spiel war jetzt umkämpft. Dem TSV fehlte es auf dem engen Rockenauer Spielfeld aber nach wie vor an Präzision. Die Hoffnung schwand, als Rettigheims Adrian Kretz, erst nach seiner gelb/rot-Sperre wieder spielberechtigt, abermals das Feld, wieder mit gelb/rot, frühzeitig verlassen musste (84.) So musste wieder die Nachspielzeit herhalten. Es war die 92. Minute, als der TSV endlich zum vielumjubelten und völlig verdienten Siegtreffer kam. Eine Ecke wurde von Rausch zurück in den Strafraum geköpft. Erst war es Kalinowiez der den Ball in Richtung Tor brachte, traf dabei aber Herbold, über den der Ball den Weg ins Tor fand. Nach langen sieben Minuten Nachspielzeit, war der nächste Sieg dann endlich unter Dach und Fach.

Fazit: Das Team spielt derzeit mit den Nerven aller Beteiligten und überstrapaziert das Glück. Dennoch ist man nun im achten Spiel in Folge ungeschlagen und sicherte sich mit einem enorm wichtigen Auswärtssieg weiter den zweiten Tabellenplatz.

Vorschau:

Sonntag, den 14.10.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim (2.)  – SV Waldhilsbach (6.)

Spielbericht: FV Nußloch 2 – TSV Rettigheim 4:6 (2:4)

FV Nußloch 2 – TSV Rettigheim  4:6 (2:4)

TSV festigt zweiten Tabellenplatz…

Wenn es gegen den FV Nußloch 2 geht, fallen Tore. In den bisher gespielten 8 Partien, waren es deren 49 Stück. Heißt runde sechs im Schnitt…10 allein in diesem Spiel. Beiden Trainer dürften die Haare zu Berge gestanden sein, während der neutrale Zuschauer eine muntere Partie zu sehen bekam.

Ehe der FV Nußloch 2 so richtig im Spiel war, stand es schon 3:0 für den TSV. Dominik Marschall eröffnete den Torreigen in der 7. Minute, nachdem er von Felix Behr wunderbar freigespielt wurde. Nur drei Minuten später war es Behr selbst, dieses Mal von Kohler in Szene gesetzt, der zum 2:0 erhöhen konnte (10.). Exakt wiederum drei Minuten später, war es Kubiczek, der nach einem Baust-Pass nur noch einschieben musste (13.). Es war ein selten gesehener und somit denkwürdiger Start des TSV in ein Spiel. Denkwürdig war allerdings dann auch der weitere Verlauf der Partie. Mit dem 3:0 Führungstreffer von Kubiczek stellte der TSV das Fußballspielen komplett ein!  Und zwar wirklich komplett. Konzentration, Einstellung und Laufbereitschaft waren nicht mehr zu erkennen und man bot bis zu Halbzeitpause eine unterirdische Leistung. Fehlpässe, komische Klärungsversuche und Slapstick-Einlagen in allen Mannschaftsteilen, brachten Coach Rosenfelder zur Verzweiflung. Nach dem man den FV Nußloch 2 dann mehrmals schriftlich zum Toreschießen einlud, war es in der 30. Minute dann soweit. Bezeichnend war es ein Elfmeter, der den Hausherren den Anschluss ermöglichte. Dem nicht genug. Nur zwei Minuten später, konnte der FV gar auf 2:3 verkürzen (32.).  In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit besonnen sich einige Akteure in blau/weiß wieder auf das, zu was sie nach Nußloch gekommen sind. Mit Glück köpfte Kubiczek einen Marschall Freistoß in der Nachspielzeit zum 2:4 ins Nußlocher Gehäuse (45.+1)

Direkt nach Wiederanpfiff schien der TSV für die Entscheidung zu sorgen, als sich zunächst Lukas Schmitt durch die Abwehrreihe tanzte und den Torwart ausspielte. Sein Schuss konnte allerdings zunächst noch von der Linie gekratzt werden. Was ihm nicht gelang, vollendete Timo Baust mit einem Schuss unter die Latte (49.). Doch auch jetzt schaffte es der TSV nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Ein Platzverweis der Hausherren in der 62. Minute spielte Rettigheim weiter in die Karten. Offenbar war man an diesem Tag aber nicht in der Lage, das Spiel zu kontrollieren. So war es wieder der heimische FV, der die Hintermannschaft des Tabellenzweiten gehörig ins Schwanken brachte. Nußlochs Neff und Schreier brachten die Hausherren trotz Unterzahl mit ihren Toren in der 66. und 74. abermals zurück ins Spiel. Wieder wurde fahrlässig und halbherzig verteidigt. Der Bann schien dann aber in der 79. Minute endgültig gebrochen, als Lukas Schmitt regelwidrig im Strafraum gefoult wurde und Mächtel den fälligen Strafstoß mühelos zum 6:4 verwandeln konnte. Zum Glück hielt die Führung bis zum Ende der Partie. ! Das war an diesem Tag nicht selbstverständlich…Über die zahlreichen Konterchancen und über die zum Teil kläglichen Abschlussversuche in den letzten paar Minuten, legen wir lieber wohlwollend den berühmten Mantel des Schweigens! Zu erwähnen sei noch der ersten Pflichtspieleinsatz von Neuzugang Kevin Rottmann, der in der 66. Minute zum ersten Mal für den TSV auflief. Herzlich Willkommen, Kevin!

Fazit: So gut der TSV momentan auch in Fahrt sein mag. Was Mitte der ersten und zu großen Teilen Mitte der zweiten Halbzeit ablief, war schon sehr grenzwertig. Der TSV ist lediglich Tabellenzweiter und hat überhaupt keinen Grund, solch eine arrogante Spielweise an den Tag zu legen.

 

Spielbericht: TSV Rettigheim – TSV Gauangelloch 1:0 (0:0)

TSV Rettigheim – TSV Gauangelloch  1:0 (0:0)

Rettigheim bestraft Gauangellocher Ignoranz…

Unter Vereinen gibt es normalerweise ein ungeschriebenes Gesetz, die jeweiligen Kerwespiele zu verlegen. Wenn das nicht passiert, ist es nicht nur schade für die Mannschaft, sondern verlangt von kleinen Vereinen auch einen enormen logistischen Kraftakt, um den Festbetrieb aufrecht zu erhalten. Jeder Verein kennt die Problematik. Dieser Verlegung erteilte der TSV Gauangelloch aus reiner Willkür eine Absage und bricht somit die normalerweise zwischen den Vereinen üblichen Absprachen. Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern rundet auch insgesamt das Auftreten der Gäste ab. Aber…man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal  im Leben!

Entsprechend war der TSV Rettigheim motiviert bis in die Haarspitzen. Vor zahlreichen ebenfalls hochmotivierten Zuschauern, entwickelte sich eine einseitige und z.T. hitzige Partie. Der TSV Gauangelloch stand tief und der TSV aus Rettigheim übte sich gleich zu Beginn im geduldigen Spielaufbau. Der Matchplan schien sofort zu greifen, hätte der Unparteiische nicht nach zehn Minuten bereits entscheidend in das Spielgeschehen eingegriffen. Mit dem ersten Foul der Partie, sah Rettigheims Kretz wohl noch vertretbar die gelbe Karte (5.). Nur weitere fünf Minuten später, zog das zweite vermeintliche Foul des Spiels sofort die zweite gelbe Karte nach sich. Es traf wieder Adrian Kretz und so spielte der TSV nach 10 Minuten in Unterzahl. Ohne Not schickte der Unparteiische den zentralen Mittelfeldspieler früh vom Feld. Eine unverständliche Entscheidung ohne Fingerspitzengefühl…erst Recht, nach dem Kohler nur wenig später an der Außenlinie rüde von den Beinen geholt wurde und eine Bestrafung ausblieb. Auch sonst fielen sehr viele komische Entscheidungen gegen die Hausherren aus, was nicht gerade zur Beruhigung des Spiels beitrug. Von einer Unterzahl war dennoch nicht viel zu sehen. Die harmlosen Gäste igelten sich ängstlich am eigenen 16er ein und versuchten ab und zu die Mittelinie zu überqueren. Es bleib allerdings meist beim Versuch. Geschockt vom frühen Platzverweis, war der TSV trotzdem die bessere Mannschaft, wenn auch nicht zielstrebig genug. So ging es ohne weitere Höhepunkte in Pause.

Kein anderes Bild in der zweiten Hälfte. Die Gäste versuchten allerdings nun etwas mehr mitzuspielen, was ihnen nicht sonderlich gut gelang. Torchancen blieben allerdings auch bei den Hausherren Mangelware. Doch dann war es endlich soweit. Den erlösenden Torjubel dürfte man sogar noch in Hamburg gehört haben. Mittelfeld-Dauerläufer Baust erkämpfte zum x-ten Mal den Ball im Mittelfeld und sah den startenden Kohler. Kohler nahm Anlauf und versenkte den Ball zum vielumjubelten 1:0 in die Maschen (68.). Diesen Treffer hatte sich das Team erarbeitet und erkämpft. Ausgleichen konnten die Gäste nur noch nummerisch, als der erste frustrierte Gästespieler den Platz ebenfalls mit gelb/rot verlassen musste (72.). Noch etwas mehr enttäuscht, schien ein weiterer Akteur der Gäste, der nach 89 Minute mit der glatt roten Karte das Feld verlassen musste (89.). Somit lag der TSV Gauangelloch wieder hinten…dieses Mal in der Mannschaftsstärke. Der Frust der Gäste war durchaus nachvollziehbar, fehlte es ihnen an diesem Nachmittag doch an allen nötigen Mitteln, um den TSV auch nur annährend in Gefahr zu bringen…selbst in Überzahl.  Nach einer deutlichen Nachspielzeit von 5 Minuten, endete die Partie unter großem Jubel mit einem völlig verdienten und noch schönerem 1:0 Kerwe-Heimerfolg, trotz widrigen Umständen. Ein großer Dank geht auch an die zahlreichen Zuschauer, die den nötigen Impuls für diese Leistung gegeben haben. Gemeinsam wurde die Herausforderung bravourös gemeistert. Grüße nach Gauangelloch: die Feierlichkeiten auf der Kerwe gingen bis in den frühen Morgen!

Fazit: Sicherlich war das Spiel nicht sonderlich ansehnlich. Konnte es aber unter diesen Umständen auch nicht mehr werden. Es war ein Sieg des Teams, die den Druck aushielt und den Pflichtsieg letztendlich auch einfahren konnte. Jeder Spieler wusste um was es geht…für die Motivation sorgen die Gäste selbst. Vielen Dank dafür!

Den Tag perfekt, machten die Comebacks von Marcel Goldschmidt und Fabio Greulich, die beide nach über einem Jahr und jeweils schweren Knieverletzung zum ersten Mal wieder auf dem Platz standen. Herzlich Willkommen zurück!

Vorschau:

Mittwoch, den 03.10.2018; 12:45 Uhr

FV Nußloch 2 – TSV Rettigheim

Sonntag, den 07.10.2018; 15:00 Uhr

SG Rockenau – TSV Rettigheim

Spielbericht: SG Mückenloch/Dilsberg – TSV Rettigheim 0:0

SG Mückenloch/Dilsberg – TSV Rettigheim  0:0

TSV ergattert Punkt beim Tabellenzweiten…

Den Punktgewinnt hätten wohl alle Rettigheimer im Vorfeld unterschrieben. In einer ausgeglichenen und stets fairen Partie, konnte kein Team entscheidende Akzente setzen und so endete das vermeintliche Spitzenspiel des 6. Spieltags der Kreisklasse A mit einem leistungsgerechten 0:0 Unentschieden.

Der Respekt voreinander schien groß. So neutralisierten sich beide Teams in der ersten Hälfte nahezu vollständig. Es gab auf beiden Seiten keine großen Höhepunkte.

In der zweiten Hälfte nahm die Partie etwas Fahrt auf. So konnte Keeper Hohlweck zwei semi-gefährliche Möglichkeiten der Hausherren problemlos entschärfen. Die besseren Möglichkeiten hatte dann aber der TSV. Die größten Möglichkeiten zum Siegtreffer hatte zunächst Lukas Schmitt. Doch sein satter, noch abgefälschter Schuss von der Strafraumkante konnte SG-Torhüter Oehlert gekonnt parieren. Ohlerst stand auch bei der größten Rettigheimer Chance im Mittelpunkt, als er einen weiten Ball unterlief und Behr allein auf das leere Tor zulaufen konnte. Der Ball war aber letztendlich aufgrund des nassen Rasens  für Behr unerreichbar. So blieb es beim gerechten 0:0!

Für den TSV Rettigheim sicherlich ein Punktgewinn. Der TSV bleibt auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und erwartet nun im lang ersehnten Kerwespiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr den TSV Gauangelloch.

Vorschau:

Kerwesonntag, den 30.09.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim – TSV Gauangelloch

Spielbericht: TSV Rettigheim – VFB Wiesloch 3:1 (1:0)

TSV Rettigheim – VFB Wiesloch  3:1 (1:0)

Rettigheim gewinnt erneut und verliert Torjäger Keller wohl langfristig…

Mit dem vierten Sieg in Folge, kann sich der TSV weiter im oberen Tabellendrittel festsetzen. Dank einer über weite Strecken souverän geführte Partie, behielten die Rosenfelder-Männer auch gegen den ewigen Rivalen aus Wiesloch die Oberhand. Leider war der Sieg wohl teuer erkauft…

Obwohl der TSV in der Anfangsviertelstunde  gefühlte 90% Ballbesitz aufweisen konnte, kam man nicht zum Abschluss.  Das änderte sich in der 14. Minute, als ein Musterangriff zum ersten Treffer führte. Kretz, setzte Filsinger auf der rechten Außenbahn in Szene, der wiederum den Ex-Wieslocher Behr ins Laufduell schickte. Seine perfekt getimte Flanke fand den eingelaufenen Schmitt, der zu seinem sechsten Saisontreffer nur noch einnicken brauchte. Auch danach beherrschte der TSV die schwachen Gäste aus Wiesloch nach Belieben. Dabei blieb es aber auch…Rettigheim verwaltete die Partie mehr oder weniger. Bis auf Keller, der Mitte der zweiten Hälfte aus 5m frei zum Schuss kam und das 2:0 hätte markieren müssen, blieben auch die Hausherren bis zur Halbzeitpause eher harmlos.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts, drängte Rettigheim auf die Vorentscheidung. In der 53. Minute durfte der Hahnenberg erneut jubeln. Wieder von Behr über die rechte Angriffsseite in Szene gesetzt, nutzte Keller die Hereingabe, unterstützt durch die Wieslocher Abwehrreihe, problemlos zum 2:0 (53.). Danach schaltete der TSV wieder in den Verwaltungsmodus und brachte den VFB unnötigerweise zurück ins Spiel. In einer kurzen Phase überlies man dem Gast aus Wiesloch nun zu viele Räume, so daß sich der VFB ein leichtes optisches Übergewicht erarbeiten konnte. In dieser Phase fiel dann auch der Anschlusstreffer. Allerdings durch ein Geschenk des sonst guten Schiedsrichters in Form eines angeblichen Foulelfmeters. Keeper Hohlweck konnte den Strafstoss zwar parieren, war aber dann gegen den Nachschuss machtlos (63.).  Die folgenden Minuten waren von Konterfussball des TSV geprägt. Leider ohne Erfolg…und so wurde es tatsächlich nochmal spannend. Es folgte eine Szene, an die sich Torjäger Keller wohl noch lange erinnert wird. Wieder war es ein Konter, den Keller kurz vor dem 16er erlaufen konnte und danach seinen Gegenspieler alt aussehen ließ. Es folgte die zweite schwerwiegende Fehlentscheidung, des wie erwähnt sonst wirklich guten Schiedsrichters. Er wertete eine Grätsche eines Wieslocher Abwehrmanns zur Verwunderung alle als regelkonform und entschied auf Ball gespielt, sprich Eckball. Leider traf der Abwehrspieler nicht den Ball, sondern Keller (73.). Keller zog sich dabei wohl eine schwere Knieverletzung zu. Eine Diagnose steht zwar noch aus, doch die ersten Untersuchungen lassen wohl Schlimmeres vermuten. Wir wünschen Sven Keller auf diesem Weg erstmal gute Besserung und  hoffen, daß sich die ersten Diagnosen nicht bestätigen… kurz darauf konnte der TSV das Spiel entscheiden. Wieder war es ein Ex-Wieslocher, der für die Entscheidung sorgte. TSV-Jungspund Sebastian Schmitt vernaschte gleich mehrere VFB´ler auf der linken Angriffsseite und brachte den Ball flach nach innen. Der gute  VFB Keeper Groß konnte nur nach vorne klären und bediente dabei Kubiczek, der keine Mühe hatte aus 11m zum 3:1 einzuschieben (80.). Einen unrühmlichen Schlusspunkt, setzte VFB-Abwehrmann Kohlross. Völlig ohne Not, ohne Chance auf den Ball und mit voller Inkaufnahme einer Verletzung seines Gegenspielers, holte er Kohler in der 88. Minute nahe der Außenlinie brutal von denen Beinen. Daß es dafür nur die Ampelkarte gab, war doch schon sehr verwunderlich.

Vorschau:

Sonntag, den 23.09.2018

SG Mückenloch/Dilsberg (2.) – TSV Rettigheim (3.)

Spielbericht: TSV Rettigheim vs. FC Dossenheim 2

TSV Rettigheim – FC Dossenheim 2  3:0 (1:0)

Starker Heimauftritt bringt die nächsten Punkte…

Dank eines guten und soliden Heimauftritts, darf sich der TSV über weitere Punkte freuen. Auch wenn es am Anfang noch nicht so rund lief, so konnte man den FC Dossenheim doch entscheidend vom Tor fernhalten und selbst die Überlegenheit in Tore ummünzen.

Coach Rosenfelder ändert die Startelf gegenüber dem Auswärtserfolg in Neckarsteinach (2:4) nur auf zwei Positionen. Neben Keeper Hohlweck (für Martin), stand Kohler, für den unter der Woche in Urlaub weilenden Schmitt, von Beginn an auf dem Feld. Die Partie begann zunächst verhalten. Die Hausherren schienen etwas müde und man überließ dem FC überwiegend das Spielfeld. In den ersten 20 Minuten lief nur wenig zusammen. Doch auch der FC konnte aus der anfänglich leichten Überlegenheit kein Kapital schlagen. Nach gut einer halben Stunde übernahm dann der TSV das Geschehen und erarbeitete sich erste Möglichkeiten, die aber ebenfalls keinen Erfolg brachten. Erst eine Standardsituation brachte die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Kohlers erster Eckenversuch  konnte von der Gästeabwehr noch geklärt werden, ehe er eine weitere Gelegenheit erhielt und den Ball butterweich auf den am langen Pfosten eingelaufenen Kubiczek brachte. Kubiczek nahm den Ball aus 12m volley und hämmerte die Kugel unhaltbar unter die Latte (32.).  Das 2:0 hatten nur wenig später Felix Behr und Sven Keller auf dem Fuß, doch die guten Hereingaben konnten nicht verwertet werden.

Es waren gerade mal vier Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als der TSV die Vorentscheidung herbeibrachte. Wieder war es Kohler, einer der Besten an diesem Nachmittag, der den startenden Keller ins Spiel brachte. Keller wiederum hatte nur wenig Mühe den herausstürmenden Keeper per Heber zu überwinden (49.). Im weiteren Verlauf verwaltete der TSV die Partie nach Belieben. Der FC kam zwar nochmals auf, blieb aber während der gesamten 90 Minuten ohne nennenswerten Torschuss. Den Schlusspunkt unter eine solide und souveräne Partie setzte wiederum  Kubiczek. Wieder war es ein Eckball, dieses Mal von Last-Minute-Transfer Timo Baust getreten, der den Kopf von Kubiczek fand (90.)

Vorschau:

Sonntag, 09.09.2018; 15:00 Uhr

TSV Pfaffengrund – TSV Rettigheim