Kategorie: Fussball – 1. Mannschaft

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – SG/SV Lobbach 5:4 (1:3)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – SG/SV Lobbach 5:4 (1:3)

Der TSV Rettigheim feiert seine eigene Wiederauferstehung!

Die Vorzeichen beim anstehenden Heimspiel gegen das Tabellenkind aus Lobbach waren allesamt negativ. Mit gerade einmal 11 einsatzfähigen Feldspielern und ohne Torwart, stand das Spiel kurz vor der Absage. Mit AH-Leihgabe Robert Kirr im Sturm, Torwarttrainer Sebastian Martin zwischen den Pfosten und dem kurzfristig reaktivierten und Nicolas Beyer, sowie TSV-Jungtalent Nicolas Breitner auf der Bank, versuchte man wenigstens dem Fairplay gerecht zu werden und das Spiel zu absolvieren. Eine komplette Stammmannschaft war an diesem Tag aus verschiedenen Gründen nicht einsatzfähig. Dazu kam die blamable Niederlage aus der vergangenen Woche beim VFR Walldorf. Coach Rosenfelder ist derzeit wirklich nicht zu beneiden. Was aber an diesem Ostersamstag auf dem Rettigheimer „Ölberg“ zu sehen war, ist zwar nicht mit der Wiederauferstehung vor über 2000 Jahren zu vergleichen, zumindest erinnern die Ereignisse aber daran.

Das Spiel begann verhalten. Rettigheim, der Situation geschuldet vorsichtig agierend, kam erst nach gut einer viertel Stunde besser ins Spiel. Jonas Rehn erzielte nach 17 Minuten die Führung. Ein Traumpass von David Kubiczek erreichte den schnellen Stürmer mustergültig und Rehn konnte im zweiten Versuch zum 1:0 einschieben. Kurze Zeit später schob AH-Leihgabe Kirr einen Abstauber zum vermeintlichen 2:0 über die Linie. Der Treffer fand wegen einer angeblichen Abseitsstellung aber keine Anerkennung. Der Rettigheimer „Videobeweis“ entkräftet dieses Urteil allerdings deutlich. Der Gast aus Lobbach schlug dann aber zurück. Eindrucksvoll, wie sich nur ein paar Minuten später herausstellen sollte. Mit drei Treffern binnen 11 Minuten, sicherte sich Lobbach einen komfortablen 1:3 Pausenstand (24., 31., 35.). Dass man einen Gegner immer und zu jeder Zeit respektvoll behandeln sollte, musste Lobbachs Janis Edinger später im Spiel und auch jetzt in diesem Bericht bitter erfahren. Seine unqualifizierten und respektlosen Kommentare nach dem 1:3 quer über den Hahnenberg und für jeden hörbar, sollten er später wahrscheinlich bereuen. Denn wie „schlecht“ der TSV war, zeigte sich im zweiten Abschnitt. Edinger kannte wohl den Hahnenberg nicht. Diese Provokation war die perfekte Vorlage für Coach Rosenfelders Halbzeitansprache.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts klappte der TSV die Visiere nach unten und drückte mächtig aufs Gas.  Zunächst feierte Nicolas Beyer ohne auch nur eine Trainingseinheit sein Comeback in der Kreisliga, ehe dann AH-Stürmer Robert Kirr auf den Plan trat. Wie sollte es auch anders sein, weil solche Geschichten eben nur der Fußball schreibt. Rehn bediente Kirr: 2:3 (48.). Nur fünf Minuten später gelang dem TSV der Ausgleich. Wie selbstverständlich war es…natürlich wieder „Oldie“ Robert Kirr, der mutig aus 10 Meter spitzem Winkel zum 3:3 einschoss (53.). Doch auch dieser Jubel wurde erstmal wieder relativ schnell im Keim erstickt. Dann nämlich, als die Schwalben auf dem Hahnenberg ziemlich tief flogen. Torwarttrainer Sebastian Martin parierte zwar den schmeichelhaften Strafstoß zunächst, gegen den Nachschuss war aber auch er dann machtlos (61.). Doch auch jetzt steckte der TSV nicht zurück. Per Doppelschlag brachte Jonas Rehn sein Team dann endgültig auf die Siegerstraße (68. und 69.)! Mit Nicolas Breitner durfte dann noch ein junges Eigengewächs sein Seniorendebüt feiern! Herzlichen Glückwunsch dazu, lieber Nicolas.

5:4 hieß es am Ende der Partie. Der TSV bestrafte verbal arrogante Lobbacher gnadenlos und zeigte den Gästen und vielleicht auch mal wieder sich selbst, was in der Truppe steckt…vor allem, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Vielen Dank an der Stelle an Robert Kirr, Nicolas Beyer und Torwarttrainer Sebastian Martin für die Aushilfe und vielen Dank an die Mannschaft, die die Bedingungen an diesem Tag angenommen hat und selbst Rückschläge während des Spiels wie selbstverständlich endlich einfach mal wegarbeitete. Ein letzter Dank gilt Lobbachs Janis Edinger, der sicherlich einen großen Beitrag zur Niederlage seiner Mannschaft geleistet hat….eine Niederlage gegen ein Team aus wenig Stammpersonal, einem AH- und einem Jugendspieler, dem Torwarttrainer und einem untrainiert Reaktivierten. Es war ein denkwürdiges Spiel, wohl für alle…

Vorschau:

Kreisliga HD, 28. Spieltag

Sonntag, 24.04.2022; 17:00 Uhr

1.FC Wiesloch – TSV Rettigheim 1902 e.V.

(Spiel-?)Bericht: VFR Walldorf – TSV Rettigheim 1902 e.V. 2:1 (1:1)

VFR Walldorf – TSV Rettigheim 1902 e.V.  2:1 (1:1)

Peinliche Niederlage beim Abstiegskandidaten!

Ohne die Worte „peinlich“ und „desolat“, lässt sich dieser Spielbericht wohl kaum verfassen. Der TSV blamiert sich beim abstiegsbedrohten VFR Walldorf bis auf die Knochen. Auch wenn der Sieg des VFR durchaus glücklich zu Stande kam…der Auftritt des TSV war schlichtweg und in all seinen Facetten peinlich.

Den ersten Warnschuss der Partie gab es bereits in der dritten Spielminute. Frei nach dem Motto: „…und täglich grüßt das Murmeltier“, war wieder mal ein katastrophaler Fehlpass im Aufbauspiel der TSV-Verteidigung die Basis eines Gegentores…wie so oft in dieser Saison. Völlig unbedrängt und ohne Not, brachten ein TSV-Abwehrmann die Walldorfer Mittelfeldakteure ins Spiel. Zwei Stationen später, zappelte der Ball im Netz. Bereits jetzt hätte auch dem letzten Rettigheimer die Ausgangslage vom Rest des Spiels Bewusst werden können. War es wohl zunächst auch…so hattes es den Anschein. Der TSV war durchweg spielbestimmend. Zumindest im ersten Durchgang, aber auch über weite Strecken des zweiten Abschnitts. Allerdings konnte der TSV damit überhaupt nicht umgehen. Zwar war man bemüht, aber technische Mängel, viele viele Fehlpässe und unsaubere Aktionen, ersparten dem VFR herausragende Abwehrleistungen. „Brotlose Kunst“ trifft die Bemühungen des TSV wohl am ehesten. Je länger die Spielzeit, desto schlechter wurde das Spiel des TSV. Torchancen: Fehlanzeige. Mit dem Halbzeitpfiff konnte der TSV dann doch noch ausgleichen. Nils Kamuf bediente Krystian Kubiczek per Freistoß aus zentralen 25 Meter Torentfernung. Kubiczek setzte sich gegen Abwehrspieler und Torhüter durch und konnte im zweiten Versuch zum 1:1 Ausgleich einschieben (45.)

Wer dachte, der Ausgleichstreffer zum berühmten psychologisch, wichtigen Zeitpunkt wäre der Startschuss einer Wiedergutmachung der ersten Halbzeit gewesen, wurde sehr schnell eines besseren belehrt. Es wurde tatsächlich noch schlechter! Einzig die beiden TSV-6er Nils Kamuf und Morten Menges zeigten noch kämpferischen Willen und müssen von der Kritik zumindest deshalb befreit werden. Der Rest der Mannschaft tauchte unter und zwar tief. Die Defensive zeigte große Lücken, was dem VFR immer wieder Konter ermöglichte, während die einst so hochgelobte TSV-Offensive völlig harmlos, unmotiviert und ideenlos über den Platz schlenderte. Die nahezu komplette Mannschaft ließ die drohende Demütigung ohne große Gegenwehr über sich ergehen. Der jetzt wirklich peinliche Auftritt nahm dann auch ergebnistechnisch Form an…wenn auch äußerst glücklich. Eine Flanke von der rechten Außenlinie wurde von einer Böe erfasst und fiel völlig unkontrolliert über den machtlosen TSV-Keeper Braun ins lange Toreck (71.). Eine äußerst kuriose Szene, die aber sehr gut zur Situation passte. Gleich im Anschluss gab es tatsächlich die einzige TSV Chance, die aus dem Spiel heraus Gefahr brachte. Stürmer Jonas Rehn traf binnen Sekunden gleich zweimal den rechten Pfosten. Dabei bliebs dann aber auch. Mehrere Konterchancen des VFR gegen Ende der Partie hätten zu einer weit höheren Niederlage führen können, wenn nicht sogar müssen. So war man am Ende mit der 2:1 Niederlage noch sehr gut bedient, was per se schon eine Peinlichkeit darstellt, misst man die Ansprüche der Mannschaft und einiger Spieler an der gezeigten Leistung. Für den VFR Walldorf geht’s um den Abstieg. Dass man so ein Spiel auch mal verlieren kann, zumal der TSV sich im gesicherten Mittelfeld befindet, steht außer Frage…die Art und Weise aber, ist für Trainer und Verantwortliche sicher alarmierend.

Vorschau:

Kreisliga, 27. Spieltag

(Oster-) Samstag, 16.04.2022; 16:00 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. (7.) – SG-SV Lobbach (13.)

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – ASC Neuenheim 2 2:2 (0:0)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – ASC Neuenheim 2  2:2 (0:0)

0:2 Rückstand aufgeholt! TSV belohnt sich für starke Schlussphase!

In einer ausgeglichenen, aber über weite Strecken eher schwachen Kreisligapartie trennten sich die Tabellennachbarn aus Rettigheim und Neuenheim am Ende verdientermaßen 2:2 Unentschieden. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte fielen die Toren allesamt im zweiten Abschnitt. Der TSV belohnte sich dabei für eine starke Schlussphase und holte nach 0:2 Rückstand noch einen Zähler.

Die Partie begann von beiden Seiten strukturiert, aber offensiv verhalten. Einziger Höhepunkt war ein Lattentreffer von TSV-Stürmer Rehn kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld. Bis auf den genannten Schuss an die Latte, gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Offensivaktionen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte und dem glücklichen Führungstreffer der Gäste, nahm die Partie dann allerdings Fahrt auf. ASC´s Klauditz stand nach einer Ecke Mutterseelenallein im Strafraum und konnte den Ball gefühlt ungefährlich auf das TSV-Tor köpfen. Das Spielgerät fand trotzdem  und kurios den Weg hinter die Torlinie (51.). Es war der obligatorische Rückstand, ohne den der TSV derzeit nicht auskommt. Bis zur 76. Minute darf man dem TSV das Zeugnis „stets bemüht“ ausstellen, denn auch wenn man nun aktiver war…Torchancen blieben auch hier Mangelware. Die Partie schien ab der 76. Minute entschieden. Mit dem zweiten Torschuss des gesamten Spiels erhöhten die Gäste schmeichelhaft auf 0:2. Wieder ging ein grober Abwehrschnitzer der TSV-Verteidigung im Spielaufbau voraus. Ein unbedrängter Fehlpass ins Zentrum verwertete Czwielung direkt aus gut 25-30 Meter und erwischte damit auch Rettigheims Keeper Braun auf dem falschen Fuß. Der ASC 2 erzielte quasi aus einer halben Torchance zwei Treffer und keiner wusste eigentlich so richtig warum. Doch auch der TSV geizte bis zu diesem Zeitpunkt mit Torchancen. So könnte man Rehns Schuss aus 16 Meter wohlwollend erwähnen, der aber das Tor um einen guten Meter verfehlte. Erst ab der 80. Minute schien sich der TSV mit der Niederlage nicht zu begnügen. Fortan folgte ein Sturmlauf der Hausherren, der am Ende doch noch mit einem Punktgewinn belohnt wurde. Zunächst schalteten Jonas Rehn und Adrian Kretz bei einem Freistoß an der Strafraumgrenze am schnellsten und überraschte die ASC Abwehr gekonnt. Rehn bediente Kretz, der 2 Meter vor dem Tor nur noch den Fuß hinhalten musste (84.). Mit dem Anschlusstreffer brachen nun alle Dämme. Der ASC zog sich ängstlich zurück, was dem TSV immer mehr Platz bescherte. Nur 4 Minuten später war es letztendlich Krystian Kubiczek, der den Ball nach einer Schmitt-Flanke robust und im Anschluss vielumjubelt über die Linie drückte (88.). Am Ende dürften die Gäste den Schlusspfiff herbeigesehnt haben, denn nicht ohne Grund forderte man in der 89. Minute schon lautstark das Ende der Partie von der Trainerbank. Unterm Strich hätte das Spiel aber keinen Sieger verdient. Bis zur Schlussphase gab es insgesamt wenig, bis gar keine Torchancen. Tatsache ist allerdings auch: der TSV erkämpfte sich dank toller Moral und einem unbändigen Willen einen verdienten Punkt, während der ASC zwar effektiv, aber nur durch hausgemachte Fehler des TSV zum Torerfolg kam.

Spielbericht: FC Dossenheim – TSV Rettigheim 1902 e.V. 2:0 (1:0)

FC Dossenheim – TSV Rettigheim 1902 e.V.  2:0 (1:0)

TSV mit 6. Auswärtsniederlage in Folge…

Während der TSV seine Heimspiele souverän und deutlich für sich entscheidet, ist eine Auswärtsfahrt derzeit ohne Erfolg. Bereits im sechsten Spiel in Folge, musste der TSV ohne Punkte nach Rettigheim zurückkehren. Der FC Dossenheim revanchierte sich somit für die 2:4 Vorrundenniederlage in aus dem September 2021.

Der FC Dossenheim nahm die Partie mit dem Anpfiff in die eigene Hand. Der TSV war bis Mitte der ersten Hälfte überwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt. Offensivaktionen blieben Mangelware. Die Hausherren aus Dossenheim, spielten zwar gefällig…große Gefahr strahlten aber auch Sie zunächst nicht aus. So entwickelte sich eine mehr oder weniger ausgeglichene Partie mit größeren Spielanteilen auf Dossenheimer Seite. Das war wohl auch dem Unparteiischen zu wenig, so dass er, so viel wusste man später, entscheidend in die Partie eingriff. Es blieb nicht bei dieser einen Fehleinschätzung in der 22. Minute, als er völlig ohne Not und für alle überraschend auf Elfmeter für Dossenheim entschied. Auch im weiteren Verlauf gab es mindestens ein halbes Dutzend Absprachen mit seinen Linienrichtern über die zu fällende Entscheidung. Dies betraf beide Teams und sorgte immer wieder für Kopfschütteln auf den Ersatzbänken. Zurück zum Elfmeter: ein langer Ball in den Rettigheimer Strafraum war der Auslöser für einen völlig normalen Zweikampf zwischen einem Dossenheimer Angreifer und TSV Abwehrmann Kubiczek. Beide treffen den Ball, beide Spieler fallen zu Boden. Ein Foul war weder vom einen noch vom anderen zu erkennen. Man hätte aber sicherlich über Eck- oder Abstoß diskutieren dürfen. Elfmeter war die komischste Interpretation. So stand es plötzlich 1:0 für Dossenheim. Das Spiel änderte sich dadurch allerdings nur wenig.

So auch in der zweiten Hälfte. Es dauert auch hier eine ganze Weile, ehe der TSV endlich auch offensive Aktionen verbuchen konnte. Es blieb allerdings beim Versuch. Der TSV blieb über 90 Minuten ohne nennenswerte Torchance. Dass die Partie nicht schon früher entschieden wurde, war einzig TSV-Keeper Braun zu verdanken, der mindestens zwei sichere Tore spektakulär verhinderte. Gegen das 2:0 in der Nachspielzeit war aber auch er machtlos. Allerdings ging ein individueller Fehlpass im Aufbauspiel des TSV voran. Vielleicht hätte man so, doch noch die Chance auf den Ausgleich gehabt…das wäre an den Spielanteilen gemessen aber vielleicht auch etwas zu viel des Guten gewesen. Der FC Dossenheim gewinnt dieses Spiel am Ende verdient mit 2:0, auch wenn der Elfmeter, also der Grundstein zum Sieg, doch einen faden Beigeschmack hinterlässt und am Ende vielleicht sogar spielentscheidend war.

Vorschau:

Kreisliga HD, 25. Spieltag

Mittwoch, 06.04.2022; 19:30 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. (7.) – ASC Neuenheim 2 (6.)

 

Kreisliga HD, 26. Spieltag

Sonntag, 10.04.2022; 15:00 Uhr

VFR Walldorf (16.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (7.)

 

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – SpVgg Neckargemünd 3:1 (0:1)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – SpVgg Neckargemünd  3:1 (0:1)

TSV dreht Partie und feiert weiteren Heimsieg!

Der TSV Rettigheim konnte einen weiteren Heimerfolg einfahren. Zwar dauerte es bis weit in die zweite Hälfte hinein, ehe man aus der deutlichen Überlegenheit auch Kapital schlagen konnte…trotzdem war es unterm Strich ein verdienter und am Ende auch deutlicher Erfolg.

Die Partie begann auf beiden Seiten verhalten. Mit dem ersten nennenswerten Angriff, gingen die Gäste etwas überraschend in Führung. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld direkt hinter die Rettigheimer Abwehrkette, wurde von einem TSV Abwehrmann unterlaufen und Neckargemünds Stürmer hatte freie Bahn zum TSV-Tor. Torhüter Braun konnte noch gut reagieren, gegen den Abstauber von Neckargemünds Hirneth, war aber auch er dann machtlos (11.). Es blieb der einzige Angriff der Gäste bis zur Schlussphase des Spiels, der gefährlich in die Nähe des Rettigheimer Strafraums gelangte. Wenig geschockt, gab es im Anschluss für den TSV nur noch eine Richtung. Es sah lange Zeit nach Einbahnstraßenfussball auf dem Hahnenberg aus. Der TSV lief immer wieder an und die SpVgg machte das, was sie wohl für den Rest des Spiels vorhatten. Sie zogen sich bis hinter die Mittellinie zurück und verdichteten die Räume. Zunächst hatte das auch Wirkung. Nur wenige Male konnte der TSV ernsthafte Angriffe sauber zu Ende spielen. So rettete die Gäste eine schmeichelhafte 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Genau so ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Neckargemünd verbarrikadierte sich um ihren Strafraum und überließ dem TSV 2/3 des Spielfelds. Die Hereinnahme von Leon Dehnelt und dem wiedergenesenen Lukas Schmitt in der 65. Minute, änderte die Partie dann nochmals zusehends. Es wurde nun deutlich zielstrebiger. Eben jene Akteure sorgten dann auch für den längst überfälligen Ausgleich. Nur zwei Minuten nach deren Einwechslung fand Dehnelt per Musterflanke den Kopf von Schmitt, der gekonnt zum Ausgleich einköpfte (67.). Zweifel, das Spiel drehen zu können hatte wohl kein Rettigheimer Akteuer. So kam es, wie es folgerichtig auch kommen musste. Alles andere wäre dem Spielverlauf geschuldet auch nicht im Sinne des Erfinders gewesen. Adrian Kretz fand TSV-Stürmer Jonas Rehn, der vom herausstürmenden Torhüter nur per Foul im Strafraum gebremst werden konnte. Rehn verwandelte den fälligen Strafstoß im Anschluss selbst zum 2:1 (74.). Wiederum nur drei Minuten später, machte Morten Menges sehenswert den Deckel drauf (77.). Die SpVgg beschränkte sich fast 80 Minute ausschließlich auf die Defensive…das wurde zum Glück nicht belohnt. Leider ließ der TSV in der Schlussphase die Zügel schleifen. So kamen die Gäste noch zur ein oder anderen Standardsituation, die aber allesamt ungefährlich und somit ohne Folgen blieben.

Vorschau:

Kreisliga HD, 24. Spieltag

Sonntag, 03.04.2022; 15:00 Uhr

FC Dossenheim (6.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (7.)

Spielbericht: FC Rot – TSV Rettigheim 1902 e.V. 2:1 (2:1)

FC Rot – TSV Rettigheim 1902 e.V.  2:1 (2:1)

Der TSV macht aus der Not eine Jugend!

Das Spiel stand bis kurz vor dem Wochenende auf der Kippe. Der Grund: Dem TSV gehen die Spieler aus. Nachdem bereits letzte Woche 8 Stammspieler fehlten, gesellten sich mit Kapitän Adrian Kretz und Lukas Schmitt zwei weitere TSV Akteure auf die eh schon prall gefüllte Quarantäne-Liste. Lukas Kefalogiannis begab sich zudem auf das mindestens genauso volle Rettigheimer Lazarett. Die Vorzeichen beim Tabellenzweiten aus Rot waren somit nicht wirklich gut. Die Spielabsage drohte…

Etwas Entwarnung gab es dann am Freitag. Mit Jonas Rehn, Morten Menges und Klemens Kinzel meldeten sich gleich drei Spieler unverhofft genesen zurück. FairPlay geht vor…also reiste man mit 13 Feldspielern + Ersatztorhüter nach Rot. Nimmt man mal die alten Hasen Krystian Kubiczek und Andre Braun gedanklich aus dem Team, hatte der Kader einen Altersdurchschnitt von 20,5 Jahren.

Was diese Rasselbande anschließend auf dem Platz ablieferte, dürfte trotz Niederlage eine der besten Saisonleistungen gewesen sein. Der Sieg des FC Rot geht unterm Strich sicherlich in Ordnung…am Ende war es dann aber doch eher einer der glücklicheren Sorte.

Während der FC Rot zunächst das Spiel in die Hand nahm, stand der TSV defensiv gut. So brauchte es einen äußerst umstrittenen Handelfmeter, den der Schiedsrichter korrekterweise aber zunächst nicht ahnden wollte. Anders sah es der Assistent und obwohl der Unparteiische eine wesentlich bessere Sicht hatte, ließ er sich umstimmen. Dabei war keine der dafür notwendigen Tatbestände erfüllt. Krystian Kubiczek wurde der Ball aus handgemessenen 50cm an den Körper gezimmert. Doch auch davon ließ sich das junge Team nicht aus der Ruhe bringen…im Gegenteil. Nur fünf Minuten später kam der TSV zum Ausgleich. Kubiczek verlängerte einen Eckball zu Klemens Kinzel, der den Ball gekonnt einschob (23.). Der TSV war zwar in der Folge weiter überwiegend mit Defensivarbeit beschäftigt, Chancen gabs aber auf beiden Seiten. So traf der FC Rot u.a. die Latte. Leider war es wieder ein individueller Fehler der TSV-Hintermannschaft, der den Hausherren den erneuten Führungstreffer bescherte (45.+1).

Ab der 60. Minute kippte das Spiel zusehends. Nicht etwa in Richtung des Favoriten aus Rot…nein, die unerfahrene U21+ aus Rettigheim gab jetzt den Ton an. Der FC Rot wirkte müde und der TSV drehte auf. Jonas Rehn tauchte gleich zweimal allein vor FC Keeper zur Wieden auf und konnte jeweils ganz knapp nicht verwehrten. Bereits in der Nachspielzeit, war es wieder Jonas Rehn, der eine Freistoßflanke per Kopf an den Innenpfosten setzte. Klar hatte der FC Rot auch Konterchancen…doch am Ende dürften die Favoriten kräftig durchgeatmet haben.

Obwohl das Spiel verloren war…die Stimmung in Rettigheim war keineswegs betrübt. Das junge Team hat alles aus sich herausgeholt und hat wohl nicht nur Coach Rosenfelder überrascht. Mit Felix Birkelbach und Fabio Kefalogiannis werden zwei weitere Akteure verletzungsbedingt ausfallen. Die Situation in Rettigheim wird also immer prekärer…wir schauen, wie die Trainingswoche verläuft und informieren rechtzeitig über Änderungen im Spielplan.

Vorschau:

Sonntag, 27.03.2021; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. – SpVgg Neckargemünd

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Badenia St. Ilgen 3:1 (1:0)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – FC Badenia St. Ilgen 3:1 (1:0)

Rumpfelf holt ersten Sieg nach 7 Spielen…

In einer mäßigen Kreisliga-Partie konnte der TSV nach sieben sieglosen Spielen endlich mal wieder 3-fach punkten. Sage und schreibe acht Stammspieler fehlten krankheits- oder verletzungsbedingt auch im dritten Spiel 2022. Diese Misere zieht sich leider schon eine ganze Weile, so dass auch gegen das Tabellenkellerkind aus St. Ilgen nur eine Rumpfelf zur Verfügung stand. Dass man Ball und Gegner auch in dieser Konstellation über weite Strecken kontrollierte, ist umso höher zu bewerten.

Bis zur 25. Minute war es wirklich schwere Fußballkost auf dem Hahnenberg. Der TSV, wie beschrieben auf vielen Positionen durcheinandergewirbelt, tat sich schwer. Auch der Gast aus St. Ilgen tat nicht sonderlich viel für nennenswerte Offensivaktionen. So musste, wie so oft in den vergangenen Spielen, eine Standardsituation für die Führung herhalten. Kubiczek nagelte eine Rost-Ecke per Kopf sehenswert in den Winkel (27.). Das Spiel wurde dadurch zwar nicht besser, lief aber aus Rettigheimer Sicht durchaus in die richtige Richtung. Positiv dabei: kapitale Fehler, die in den zurückliegenden Spielen immer wieder zu Gegentoren, mindestens aber zu gefährlichen Gegenangriffen führten, blieben in dieser Partie nahezu aus.

Obwohl der Gast bisher eher harmlos agierte, mahnte Coach Rosenfelder in der Halbzeitpause richtigerweise, nicht in Lethargie zu verfallen und wach in die zweite Halbzeit zu starten…die Entscheidung zu suchen. Warum er das tat, zeigte sich kurz nach Wiederbeginn. Die Warnung verpuffte bereits nach 4 Minuten. In der 49. Minute erzielte der Gast den Ausgleich. Im weiteren Verlauf, versuchte der TSV wieder etwas zielstrebiger nach vorne zu spielen. Es blieb allerdings beim Vorhaben. Gelungen ist das weniger. Es waren wieder die bewerten Standards, die am Ende die Entscheidung brachten. K. Kubiczek mit Freistoß, Kretz per Kopf, war das Erfolgsrezept in der 67. und 86. Minute. Jeweils identisch und nach dem gleichen Muster, bediente Kubiczek den langen Kretz nahe des 5 Meterraums. Kretz überspringt beide Male nicht nur die Abwehr, sondern auch St. Ilgens Keeper. So konnte man am Ende einen eigentlich ungefährdeten Heimsieg einfahren…nicht mehr und nicht weniger.

Vorschau:

Kreisliga, 22. Spieltag: 20.03.2022

FC Rot (3.) – TSV Rettigheim 1902 e.V. (7.)

Spielbericht: VFB Rauenberg – TSV Rettigheim 1902 e.V. 3:2 (2:2)

VFB Rauenberg – TSV Rettigheim 1902 e.V.  3:2 (2:2)

TSV unterliegt dem VFB Rauenberg…

In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel, unterlag der TSV im nahen Rauenberg nur knapp mit 3:2. Nach einem äußerst umstrittenen Foulelfmeter in der 8. Minute, ging der VFB früh in Führung. Nach einem noch deutlicheren Abseitstreffer erhöhte der VFB gar unfreiwillig auf 2:0 (22.). Der TSV gab nicht auf und konnte noch vor der Pause durch Tore von Kubiczek und Menges ausgleichen (28., 42.). Im zweiten Abschnitt häuften sich die Fehler auf Rettigheimer Seite und der erneute 3:2 Führungstreffer ließ deshalb auch nicht lange auf sich warten (50.). Bis in die Nachspielzeit hinein versuchte der TSV den Ausgleich zu erzielen…leider ohne Erfolg.

Vorschau:

Kreisliga HD, 21. Spieltag: 13.03.2022; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim – FC Badenia St. Ilgen

 

Spielbericht: TSV Rettigheim 1902 e.V. – SG Mauer 3:3 (2:2)

TSV Rettigheim 1902 e.V. – SG Mauer 3:3 (2:2)

Fehler auf beiden Seiten sorgen für munteres Scheibenschießen…

Im Nachholspiel aus dem vergangenen Corona-Winter und dem somit erstem Punktspiel im Jahr 2022, lief beim TSV aus Rettigheim noch nicht all zu viel zusammen. Das Spiel der Rettigheimer war über die gesamte Dauer, von wenigen Ausnahmen abgesehen, von vielen leichten Fehlern in nahezu allen Bereichen geprägt. Weil auch der SG Mauer kapitale Fehler unterliefen, trennte man sich am Ende Leistungsgerecht 3:3 Unentschieden.

Nach dem die SG Mauer die Anfangsphase bestimmte und folgerichtig nach 14 Minuten durch Jungblut in Führung ging, kam der TSV erst danach etwas besser ins Spiel. Gleich zwei kapitale Abwehrschnitzer der Gäste nach gleichem Muster innerhalb von handgestoppten 50 Sekunden, brachte den TSV endgültig zurück in die Partie. Zuerst nutzte Lukas Schmitt, dann Adrian Kretz die provozierten Ballverluste im gegnerischen Strafraum eiskalt aus (30., 31.). Doch die Führung hielt nur drei Minuten. Wieder Mauer´s Jungblut nutzte einen fälligen Strafstoß zum 2:2 Halbzeitstand (34.).

Beide Teams neutralisierten sich auch im zweiten Durchgang weitestgehend im Mittelfeld. Obwohl der TSV gefühlt nun besser agierte, tat man sich schwer. Viel zu viele technische Fehler, Fehler im Spielaufbau und unkonzentrierte Pässe auf wenige Meter, verhinderten immer wieder vielversprechende Angriffe. Es war fußballerisch einfach keine gute Vorstellung. Trotzdem, wenn auch eine Standardsituation herhalten musste, gelang dem TSV der erneute Führungstreffer. TSV-Torjäger Rehn nutzte einen direkten Freistoß in der 68. Minute zum 3:2. Aber auch im Anschluss, konnte der TSV keine Souveränität ausstrahlen. Die ein oder andere Kontersituation hätte im Anschluss zur Entscheidung führen können, doch oben genanntes fußballerisches Defizit verhinderte an diesem Tag die dafür nötige Einschussmöglichkeit. So führte ein weiterer Abwehrfehler, dieses Mal auf Rettigheimer-Seite, zum nicht unverdienten 3:3 Ausgleich der SG Mauer. Ein erstmal harmloser Freistoß aus dem linken Halbfeld, flog zuerst gefühlte 30 Sekunden in Richtung TSV-Tor und kreuzte dabei noch die Reiseflughöhe einer Boeing 747. Als Schneeberg getarnt, wurde das unbekannte Flugobjekt dann auch nicht als Spielgerät erkannt. Zumindest nicht von den Rettigheimern…anders ist die Abwehrreaktion (es gab nämlich keine) aller 9 TSVler inkl. Torhüter nicht zu erklären. Schlauer war da Mauer´s Eversberg, der am Ende keine Mühe hatte den Ball per Kopf aus einem Meter am langen Pfosten ins Tor zu befördern. Es passte einfach zum gesamten Spiel. Es war der Endstand einer durchwachsenen, wenn auch unterhaltsamen Kreisligapartie mit vielen unnötigen Toren auf beiden Seiten.

Vorschau:

Kreisliga: 20. Spieltag   

Sonntag, 06.03.2022; 15:00 Uhr

VFB Rauenberg – TSV Rettigheim 1902 e.V.

Spielbericht: Eberbacher SC – TSV Rettigheim 1902 e.V. 1:0 (1:0)

Eberbacher SC – TSV Rettigheim 1902 e.V.  1:0 (1:0)

Vierte Niederlage in Folge! Der schwache Herbst zieht sich durch…

Der TSV musste wiederholt auf zahlreiche wichtige Stammspieler verzichten. Doch auch der Eberbacher SC musste in der Startaufstellung Federn lassen. So entwickelte sich im „Geisterspiel“ von Eberbach zunächst eine überraschend rasante Partie, die der TSV in der Anfangsphase durchaus kontrollierte. Die Höhepunkte ließen sich allerdings an einer Hand abzählen. Zwar war der TSV spielbestimmend, doch beide Teams verstanden es gut, die Angriffe vor der Strafraumgrenze zu verteidigen. Zwei solcher Höhepunkte fand man zuerst auf Rettigheimer Seite. David Kubiczek und Jan Thome liefen je einmal alleine auf ESC-Keeper Cosic zu und vergaben diese 100%igen Tormöglichkeiten milde ausgedrückt eher leichtfertig. Wie wichtig ein Treffer gewesen wäre, sollte sich später zeigen. Dann verflachte die Partie mehr und mehr und beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Es sollte für den Rest der Partie so bleiben.  Das Tor des Tages fiel in der 31. Minute. Es war eine Phase, in der der TSV den Gegner immer wieder durch unnötige Foulspiele oder Dribblings in den Abwehrreihen bzw um den Strafraum herum zu gefährlichen Standardsituationen einlud. Eine Gegebenheit, die sich schon durch den gesamten Herbst zieht, gerade in den letzten Wochen. Der ausbleibende Lerneffekt sorgte auch jetzt wieder für die erneute Niederlage. Niklas Mutschler verlängerte einen Freistoß von der rechten Strafraumkante per Kopf aus dem Gewühl heraus (31.). Auch hier darf man durchaus nach einem konsequenterem Abwehrverhalten fragen. Offensiv, genauer gefährlich, wurde es durch den TSV im gesamten Spiel nicht mehr sonderlich.

In der Halbzeitpause versuchte Trainer Heiko Rosenfelder durch Umstellungen und den ein oder anderen Wechsel nochmal die nötigen Impulse zu setzen. Zwar sah es spielerisch wieder deutlich besser aus, Torchancen gab es trotzdem wenige…eher keine. Viel zu unsauber, trug der TSV seine Angriffe im letzten Drittel des Feldes vor. Ein sehenswerter  Angriff, 1 ½ Torschüsse und ein Außenpfostentreffer durch einen Freistoß in der Nachspielzeit, waren die Ausbeute der überschaubaren Rettigheimer Bemühungen. Der TSV lässt aktuell die Konsequenz in allen Mannschaftsteilen vermissen und verliert somit erneut ein Punktspiel….das vierte in Serie!

Vorschau:

Kreisliga HD, 19. Spieltag

Sonntag, 05.12.2021; 14:00 Uhr

TSV Rettigheim 1902 e.V. – SG Mauer

 

Wichtige Informationen  für Zuschauer zum Heimspiel gegen die SG Mauer:

2G+ Regelung, freien Eintritt und gratis Glühwein!

Gemäß Verordnung des Landes BW, gilt aktuell die 2G+ Regelung. Zuschauer müssen demnach einen 2G-Nachweis (geimpft/genesen) PLUS gültigen Schnelltest einer registrierten Teststation mit Bestätigung vorweisen, um auf das Sportgelände zu gelangen. Ein selbstdurchgeführter Schnelltest zu Hause reicht ausdrücklich nicht aus! Der TSV Rettigheim muss die nötigen Dokumente am Eingang kontrollieren und ggf. den Zugang verweigern.

Wegen den erschwerten Eintrittsregelungen oder einfach nur um Danke zu sagen, bieten wir zum letzten Heimspiel des Jahres 2021 deshalb freien Eintritt und gratis Glühwein so lange der Vorrat reicht. Wir freuen uns über wirklich jeden, der sich diesem Aufwand unterzieht!