Kategorie: Fussball – 1. Mannschaft

Spielbericht: TSV Gauangelloch – TSV Rettigheim 0:3 (0:1)

TSV „Nordstern“ Gauangelloch – TSV Rettigheim  0:3 (0:1)

TSV holt „Nordstern“  vom Himmel…

Es wird dunkel werden am abendlichen Sternenhimmel. Mit einer durchweg ansprechenden Leistung, konnte der TSV den Namensvetter und Tabellennachbar aus Gauangelloch auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 bezwingen und den vierten Tabellenplatz zurückerobern. Allerdings bezahlte die Rosenfelder-Elf den Sieg teuer.

Bei sommerlichen Temperaturen dauerte es eine Weile bis beide Teams in Fahrt kamen. Rettigheim spielte gefällig und hatte die Partie von Beginn an im Griff. Ohne zunächst wirklich gefährlich zu werden, ließ man Ball und Gegner laufen. Die erste Hiobsbotschaft erreichte Trainer Rosenfelder bereits nach 17 Minuten, als Breuninger an der Toraußenlinie rüde vom Feld getreten wurde. Abwehr-Oldie Iber ersetzte den deutlich am Fuß gekennzeichneten Breuninger, der nicht mehr weiterspielen konnte. Eine Bestrafung des Schiedsrichters blieb aus. Wir werden später mehr davon lesen. Es dauerte bis zur 34. Minute, bis der TSV Rettigheim auch Zählbares auf die Anzeigentafel brachte. Eine schöne, weit gezogen Flanke von Beyer aus dem linken Halbfeld, erreichte Torjäger Keller, der mit seinem sechsten Tor in Folge seine Farben volley und gekonnt  in Führung brachte. Dem TSV „Nordstern“ aus Gauangelloch  fiel hingegen nicht durch Torgefahr, sondern eher mit überhartem Einsteigen auf. So auch gegen Ende der ersten Hälfte, als Markus Iber unsanft und völlig unnötig an der Außenlinie in die Bande gedrückt wurde. Auch Iber trug eine klaffende Wunde davon.

Auch in der zweiten Hälfte kein anderes Spiel. Der TSV aus Rettigheim, nun klar besser, verwaltete die Partie nach Belieben. Geduldig, wartete man auf die entsprechenden Lücken, um das Spiel zu entscheiden. So war es in der 52. Minute wieder eine Flanke aus dem Halbfeld, dieses Mal von rechts und von Keller geschlagen, die den Kopf von Neuzugang Jeremy Stadter erreichte. Mit etwas Glück, weil gegen die Laufrichtung des Torhüters geköpft, kullerte die Kugel langsam über die Linie. Apropos Torhüter…auch in der nächsten Aktion war der Keeper der Hausherren beteiligt. Nach feinem Ball von Adrian Kretz über die Abwehr, marschierte Fuchs allein auf das Gauangellocher Gehäuse zu. „Nicht mit mir…“, dachte sich der heimische Keeper und holte Fuchs in Kung-Fu Manier von den Beinen. Warum der Unparteiische hier einen „ganz normalen“ Zweikampf diagnostizierte, bleibt sein Geheimnis. Für Fuchs endete der Sonntag im Klinikum Sinsheim, wo er bei freier Kost und Logis eine Nacht zur Beobachtung genießen durfte. Zu allem Überfluss, hatten wohl alle weiblichen Krankenschwestern ihren freien Tag. Auch noch ein männlicher Pfleger kümmerte sich um den sichtlich am Oberschenkel gekennzeichneten Flügelmann. Was ein gebrauchter Tag für Fuchs.  Für ihn  dürfte der WM-Zug damit wohl abgefahren sein. Doch zurück zum Spiel. Bryan Kohler ersetzte Fuchs in der letzten halben Stunde. Auch er wird gegen Ende der Partie noch den Frust der Heimelf zu spüren bekommen, als er schon am Gegenspieler vorbei mit einem Tritt in die Beide am Weiterlaufen gehindert wurde. Auch hier verpasste es der Unparteiische durchzugreifen. Den Schlusspunkt unter einen souveränen Sieg, setzte Lukas Schmitt. Wieder war es eine Flanke aus dem bereits erwähnten Halbfeld, dieses Mal von Daniel Herbold, die Schmitt ebenfalls volley im Tor unterbringen konnte (77.).

Fazit: Es war ein nie gefährdeter Auswärtssieg. Mit drei verletzten Spielern trat man die Heimreise an. Der TSV wünscht seinen Spielern Fuchs, Breuninger und Iber gute Besserung. Für Breuninger und Iber ging die Sache wohl glimpflich aus. Tobias Fuchs droht wohl eine längere Pause.

Bereits am kommenden Mittwoch geht’s für den TSV weiter. Der TB Rohrbach ist um 19:30 zu Gast. Hier ist noch eine Rechnung aus dem Vorspiel zu begleichen. Am Wochenende um den Muttertag ist Wunden lecken angesagt.  Der TSV Rettigheim ist spielfrei, bevor es in die letzten Spiele der Saison geht.

Ergänzung:

Tobias Fuchs wurde am heutigen Montag in Sinsheim operiert. Die Diagnose: Kompartmentsyndrom. Ein „normaler“ Zweikampf, wie es der Unparteiische zu pflegen sagte, sieht in unseren Augen anders aus. Alles Gute und schnelle Genesung, Tobi! Hoffentlich arbeiten die Schwestern wieder! 🙂

Grüße vom gesamten Team und allen Verantwortlichen! Erhole dich schnell…du wirst uns fehlen!

Vorschau:

Mittwoch, 09.05.2018; 19:30 Uhr

TSV Rettigheim – TB Rohrbach/Boxberg

Samstag, 19.05.2018; 16:00 Uhr

TSV Rettigheim – FV Nußloch 2

Spielbericht: TSV Rettigheim – VFL Heiligkreuzsteinach 2:2 (1:1)

TSV Rettigheim – VFL Heiligkreuzsteinach 2:2 (1:1)

Slapstick-Einlage verhindert erneuten Sieg gegen einen Tabellenführer!

Der TSV Rettigheim „schlägt“ sich selbst. Zwar konnte man gegen ein starkes Team aus Heiligkreuzsteinach einen Punkt ergattern, angefühlt hat es sich aber wie eine Niederlage.

Es waren gerade einmal 180 Sekunden gespielt, als der Favorit aus dem Odenwald zum ersten Mal Jubeln durfte. Es war ein Freistoß aus 25 Meter, den die Gäste gekonnt über die linke Angriffsseite ausspielten und der ´Steinacher Scholl den Ball aus 5 Meter nur noch einschieben musste. Die Anfangsviertelstunde gehörte klar den Gästen. In dieser Phase sahen die Hausherren nur wenig Land. Mit sicherer Passkombination, ließ der Tabellenführer Ball und Gegner laufen. Schon hier war klar…es wird ein unangenehmer Nachmittag. Doch die Rosenfelder-Elf biss sich in die Partie. Zwar waren die Gäste stets bemüht, konnten dann allerdings nicht mehr zwingend genug agieren. Rettigheim war am Zug. Nach und nach konnte das Spiel offener gestaltet werden. Sogar erste zaghafte Angriffsversuche durfte man auf der Habenseite verbuchen. Erst recht, nach dem Gästeabwehrmann Stumpf nach grobem Foulspiel die rote Karte sah (26.). Der Sportskamerad spielt wohl nicht gerne gegen Rettigheim. Im Hinspiel wollte er in der 28. Minute bei ähnlicher Wetterlage frühzeitig die Sonne genießen. Rettigheim wurde besser und wurde belohnt. Ein berechtigter Foulelfmeter an Adrian Kretz, brachte den Ausgleich durch Georg Mächte (31.)! Auch wenn man kein Überzahlspiel der Hausherren feststellen konnte, das Spiel war nun deutlicher ausgeglichener.

Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm der TSV die Initiative. Bis auf wenige Konter, hatte man das Spiel nun mehr oder weniger im Griff, auch weil sich die Gäste immer weiter zurückzogen. Ob von H´kreuzsteinach taktisch so gewollt oder nicht…der TSV war nun gefährlicher. In der 63. Minute konnte man gar in Führung gehen. Mit einem Musterspielzug über die linke Angriffsseite, bediente der schnelle Fuchs, den völlig freistehenden Keller zentral vor dem Tor. Rettigheims „el Niño“ hatte auch dieses Mal keine Mühe und erzielte seinen fünften Treffer in Folge. Wunderbar konnte man den Spieß nun umdrehen und abwarten was passieren würde. Soweit zur Theorie. Leider sah das Spiel in der Praxis etwas anders aus. Ab der 70. Minute entschlossen sich die Gäste doch noch einmal offensive Zeichen zu setzen. Sie verließen ihre kompakte Marschrichtung und setzen den TSV wieder unter Druck. Die Schlüsselszene des Tages ereignete sich dann in der 73. Minute. Gleich mehrere TSV-Akteure befanden sich dabei im Tiefschlaf. Zuerst war es Torhüter Rimmele, der gleich mehrere seiner Kameraden verbal im Stich ließ und damit seine Vorderleute, nach einen völlig harmlosen langen Ball der Gäste ins Kopfballduell schickte…ohne Gegenspieler wohlgemerkt. Den anschließenden Ball hätte man auch noch klären können, doch Breuninger entschied sich für…ja für was eigentlich? Auch die anschließende Flanke der Gäste hätte noch locker verteidigt werden können, wäre Retttigheims Kalinowiez nicht völlig überrascht gewesen, daß ein Angreifer der Odenwälder doch tatsächlich in den Strafraum läuft. Die Belohnung: gelb/rot für den TSV-Abwehrspieler und Elfmeter für Heiligkreuzsteinach. Teich ließ sich nicht zweimal bitte und verwandelte sicher zum 2:2. Natürlich baute man den Tabellenführer dadurch auf und es entwickelte sich eine muntere Schlussphase. Beide Teams suchten nun die Entscheidung…ein Tor fiel nicht mehr.

Fazit: Ob die Gäste noch zum Ausgleich gekommen wären, bleibt Spekulation. Letztendlich sorgte man dann selbst dafür.

Vorschau:

Sonntag, 06.05.2018; 15:00 Uhr

TSV Gauangelloch (6.) – TSV Rettigheim (5.)

Spielbericht: TSV Rettigheim – VFB Wiesloch 2:3 (1:2)

TSV Rettigheim – VFB Wiesloch  2:3 (1:2)

TSV Rettigheim verabschiedet sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen…

Mit der zweiten Niederlage gegen einen unmittelbaren Tabellennachbar in Folge, verabschiedete sich der TSV Rettigheim nun endgültig aus dem Rennen um den Aufstieg in die Kreisliga HD. Auch gegen den VFB Wiesloch, konnte das Team um Trainer Rosenfelder nie an die zwingend notwendigen Leistungen anknüpfen und musste sich auch dieses Mal mit 2:3 geschlagen geben.

Das Spiel hätte allerdings nicht besser beginnen können. Nach schönem Spielzug, wurde zentral Ringer auf die Reise geschickt. Der Rettigheimer Stürmer konnte gerade noch rechtzeitig vom Wieslocher Keeper, 17 Meter vor dem Tor gestoppt werden. Den fälligen Freistoß zimmerte Kubiczek unhaltbar flach ins rechte Toreck (8.). Man hatte die Partie weitestgehend im Griff. Etwas überraschend kam dann der Ausgleich der Gäste. Wieslochs Hammerlindl machte seinem Namen aller Ehre und verwandelte ebenfalls einen direkten Freistoß aus gut 25 Meter, unter tatkräftiger Mithilfe des Innenpfostens. Das Spiel änderte sich dadurch nur wenig. Rettigheim war weiter auf dem Vormarsch, während sich der VFB immer wieder aufs Kontern beschränkte. So auch in der 37. Minute. Wieder war es Ringer, der frei auf das Wieslocher Tor zu lief und bei seinem Abschluss nur den Pfosten traf. Im Gegenzug kassierte der TSV das völlig unnötige 1:2.

In der zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Hausherren noch deutlicher. Allerdings ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Das Spiel dümpelte mehr oder weniger vor sich hin. Es gab bis zur Schlussphase keine echten Tormöglichkeiten für beide Teams. Erst dann wurde es wieder munter. Zunächst traf Adrian Kretz, richtig…es war wieder ein direkter Freistoß, die Latte, ehe der VFB mit dem letzten Konter der Partie das Spiel entschied (90.). Der 2:3 Anschlusstreffer von Keller in der 93. Minute war letztendlich nur Ergebniskosmetik.

Vorschau:

Sonntag, den 29.04.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim (6.) – VFL Heiligkreuzsteinach (1.)

Spielbericht: SV Waldhilsbach – TSV Rettigheim 3:1 (2:1)

SV Waldhilsbach – TSV Rettigheim  3:1  (2:1)

Grippewelle legt TSV flach…

Erneut musste der TSV Rettigheim gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn antreten. Eine Grippewelle führte vor der Partie zu zahlreichen Ausfällen. Keller, Schmitt und Pfeifer fielen komplett aus. Für Goalgetter Ritz und Abwehrmann Iber reichte es noch für die Bank, während Kretz und Kohler geschwächt in der Anfangsformation standen. In einer ausgeglichenen Partie, musste sich der TSV letztendlich verdient mit 3:1 geschlagen geben, auch weil man nicht die Form der vergangenen Spiele anknüpfen konnte.

In den ersten Minuten war der TSV präsent. Immer wieder konnte man die Hausherren in die Defensive drängen. Die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung erzielte Ringer per Kopf nach schöner Vorarbeit von Jan Breuninger (17.). Allmählich wachten auch der SVW auf und es entwickelte sich eine muntere Partie, vorwiegend im Mittelfeld. Etwas unglücklich, weil vermeidbar, kassierte man erneut einen Strafstoss, der zum Ausgleich führte (32.). Gleich im Gegenzug hätte man die erneute Führung erzielen müssen, als sowohl Breuninger den Pfosten traf und Kohler den Abpraller ebenfalls nicht im Tor unterbringen konnte (36.). Nur einen Minute später erzielten die Hausherren, praktisch im Gegenzug, das 2:1. Auch dieser Treffer schien vermeidbar. Waldhilsbachs Wink stand bei einer Ecke völlig alleingelassen und hatte keine Mühe (37.).

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der TSV drückte auf den Ausgleich und der SVW igelte sich in der eigenen Hälfte ein. Ein Konter in der 74. Minute brachte die Entscheidung. Kohler hatte anschließend wieder Pech, als ein 25 Meter-Hammer vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Alles in allem war der Auftritt des TSV Rettigheim allerdings zu harmlos. Man hätte die Partie gerne in Vollbesetzung absolviert.

Vorschau:

Mittwoch, 25.04.2018; 19:30 Uhr

TSV Rettigheim (4.) – VFB Wiesloch (6.)

Sonntag, 29.04.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim (4.) – VFL Heiligkreuzsteinach (1.)

Spielbericht: TSV Rettigheim – SpVgg Neckarsteinach 2:0 (0:0

TSV Rettigheim  – SpVgg Neckarsteinach  2:0 (0:0)

Neckarsteinach stark, Rettigheim stärker…

Es wurde ein Spitzenspiel erwartet und es war eins. In einer hochklassigen und spannenden  A-Liga Partie zwischen dem starken Aufsteiger aus Neckarsteinach und dem TSV Rettigheim, behielten die Hausherren dank eines beherzten und disziplinierten Auftritts die Oberhand und landeten einen ganz wichtigen Heimsieg.

Zwei Schwergewichte der Liga trafen aufeinander. Bereits im Hinspiel musste der TSV Rettigheim beim 1:1 Unentschieden leidig erfahren, wie es ist, wenn der Aufsteiger ins Rollen kommt. Nur mit viel Glück konnte man damals einen Punkt aus Neckarsteinach entführen. Entsprechend war man vorbereitet und es sei vorweggenommen, der TSV wies die Gäste dieses Mal in die Schranken und zeigte ihnen unterm Strich die Grenzen auf.

Das Spiel begann verhalten. Beide Teams tasteten sich lange ab. Man spürte bereits in der Anfangsphase, dass dieses Spiel für beide Mannschaften von extrem wichtiger Bedeutung ist. Jeder Angriff hatte Torpotential…auf beiden Seiten. Zwingender war aber der TSV Rettigheim. Immer wieder wurde Torjäger Ritz gesucht und auch gefunden. Da auch die linke Angriffsseite sehr variabel bespielt wurde, konnte man die Gäste immer wieder in die Defensive drängen. Da auch das Mittelfeld kompakt und taktisch klug agierte und zudem die Abwehr einem Bollwerk glich, dämmte man die Angriffsversuche der Neckarsteinacher nach und nach ein. Die Chancen häuften sich nun. In der 30 Minute hatten die zahlreichen Anhänger auf der Tribüne den Torschrei bereits auf den Lippen, als Schmitt mit einer Doppelchance nur die Latte traf. Nur wenig später gab es den zweiten Aluminiumtreffer, als sich Keller aus 20 Meter ein Herz fasste und nur den Innenpfosten traf. Es war der Startschuss in eine ganz starke Rettigheimer Phase. Die vermeintliche Führung der Hausherren, fiel dann in der 42. Minute. Ein Musterspielzug über die rechte Angriffsseite erreichte Sandro Ritz, der den flink eingelaufenen Keller mit einem ideal getimten Ball bediente und dieser mit einem verkappten Seitfallzieher dem Gästekepper keine Chance ließ. Keller, wohl im Stile eines Gepards eingelaufen (wir werden später mehr davon hören) war wohl zu schnell für den Unparteiischen. Es wurde auf Abseits entschieden. Wie später ein zufällig aufgenommenes Video belegte, fehlten gut 4 Meter zur imaginären Abseitslinie. Es war die einzigste Fehlentscheidung des sonst guten Schiedsrichters. Die Gäste hatten nur eine nennenswerte Tormöglichkeit, als Torhüter Martin aus 10 Meter Torentfernung wuchtig angeschossen wurde.

Auch die zweite Hälfte verlor nicht an Intensität. Ganz im Gegenteil. Es wurde ruppiger. Mitte der zweiten Hälfte stand die Partie auf des berühmten Messers Schneide. Neckarsteinach weiter gefällig bis 20 Meter vor das TSV-Tor und der TSV immer mehr spiel- und tempobestimmend. In dieser Phase war klar, wer den ersten Treffer erzielt, wird dieses Spiel wohl gewinnen. Eine mitunter spielentscheidende Szene spielte sich in der 60. Minute ab, als ein Neckarsteinacher Spieler ohne Not und mit vollem (Verletzungs-) Risiko TSV-Akteur Sven Keller an der Strafraumgrenze von hinten in die Beine trat. Der daraus resultierende Platzverweis erschien hart, aber durchaus vertretbar. Auch hier erschien Keller wieder einen Tick schneller als sein Gegenspieler. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Jetzt hatten der TSV die Partie vollends im Griff. Von Neckarsteinach war bis auf ein paar wenige Standards nicht mehr viel zu sehen. Der TSV spielte nun mit hochgeklapptem Visier auf den Sieg. Sandro Ritz eröffnete die entscheidende Phase der Partie mit einer weiteren Großchance. Auch Keller und Mächtel scheiterten mit guten Versuchen, bevor Ritz erneut den Pfosten traf. Es war zum Verzweifeln. Dann allerdings war es soweit! Eine starke Flanke von Beyer aus dem Halbfeld erreichte den eingelaufenen Ritz sieben Meter vor dem Tor, der mit einem wuchtigen Kopfball dem Gästetorhüter keine Chance ließ. Es fühlte sich an wie eine Erlösung! Erst recht, als der TSV nur sechs Minuten später nachlegte.  Wieder entwischte der pfeilschnelle Keller seinem Gegenspieler. Adrian Kretz reagierte blitzschnell und schickte Keller auf die Reise, der keine Mühe hatte zum vielumjubelten 2:0 Endstand zu vollenden. Nackarsteinach war besiegt. Es dürfte einer der stärksten Leistungen der Rosenfelder-Elf in dieser Saison gewesen sein. Jeder einzelne Spieler rief sein Potential ab. Es war ein echter Mannschaftserfolg.

Der heiße April ist eingeläutet. Mit dem Tabellendritten aus Waldhilsbach, dem ewigen Derby gegen den VFB Wiesloch und dem Spitzenreiter aus Heiligkeuzsteinach hat man nun drei Brocken vor der Brust. Kann man die gezeigten Leistungen in diesen Spielen weiter konservieren, ist man dabei…beim Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga HD. Allerdings kann auch jeder weitere Punktverlust, das Aus bedeuten.

Vorschau:

Sonntag, 22.04.2018; 15:00 Uhr

SV Waldhilsbach (3.)  – TSV Rettigheim (4.)

 

 

Spielbericht: TSV Rettigheim – VFB Leimen 2 3:1 (2:0)

TSV Rettigheim – VFB Leimen 2  3:1 (2:0)

Mit Start nach Maß zum souveränen Heimsieg…

Nach turbulenten Wochen, konnte der TSV Rettigheim endlich mal wieder einen souveränen Heimsieg einfahren.  Dabei konnte die Rosenfelder-Elf gleich zu Beginn den Grundstein zum Erfolg legen.

Es waren gerade mal handgestoppte  35 Sekunden gespielt, als der Ball zum ersten Mal im Tor des VFB Leimen zappelte. Ein langer Befreiungsschlag von Florian Klotz landete direkt vor den Füßen von Rettigheims Keller, der den Ball mit Wucht volley aus knapp 20m über den Gästekeeper hinweg im langen Torwarteck versenkte. Es war ein Start nach Maß, denn in der zweiten Spielminute hätte es bereits 2:0 heißen müssen, als Keller den eingelaufenen Fuchs bediente und dieser den Ball über das leere Tor schoss. Auch im weiteren Verlauf der Anfangsphase hätte man die überforderten Gäste bereits auf die Verliererstraße bringen können. Immer wieder startete der TSV Angriffe über beide Flügel zielstrebig in Richtung Gästetor. Ab der 15. Minute verflachte die Partie dann etwas und man überließ dem VFB deutlich mehr Spielanteile. Unnötigerweise etwas zu viel…ohne allerdings nennenswerte Torchancen zuzulassen. Eine kleine Vorentscheidung fiel zwischen der 25. Und 30. Minute, als sich der Gast durch eine gelb/rote Karte zuerst selbst schwächte und Goalgetter Sandro Ritz nach mustergültiger Vorarbeit von Keller die beruhigende 2:0 Führung erzielte (29.). Bis zur Halbzeitpause ergaben sich auf beiden Seiten keine weiteren Möglichkeiten mehr.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm der TSV wieder etwas Fahrt auf. Folgerichtig erzielte Turbo-Ritz seinen zweiten Treffer zum 3:0 in der 53. Spielminute, dieses Mal schickte Adrian Kretz den Stürmer auf die erfolgreiche Reise. Im Anschluss hätte es gut und gerne noch den ein oder anderen Treffer mehr geben können, doch stattdessen ermöglichtem man einem bis dato harmlosen VFB Leimen 2 den Anschlusstreffer (65.). Fortan war eine Überzahl nicht mehr auszumachen. Auch weil der TSV das eigentlich sinnvolle „Fußballspielen“ nun nahezu einstellte. Statt Ball und Gegner laufen zu lassen, verwickelte man sich zunehmend in unnötige Zweikämpfe und Dribblings. Auch deshalb blieb der TSV bis zum Ende ohne weiteres Tor.

Fazit: Ein schöner Sommerkick mit gutem Ergebnis.

Vorschau:

Sonntag, den 15.04.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim (3.) – SpVgg Neckarsteinach (4.)           

Spielbericht: FC Hirschhorn – TSV Rettigheim 1:1 (0:1)

FC Hirschhorn – TSV Rettigheim  1:1 (0:1)

Für beide Teams zu wenig…nur einer stach heraus!

In einer durchweg ausgeglichenen Partie, trennten sich der TSV Rettigheim und der abstiegsbedrohte FC Hirschhorn friedlich 1:1 Unentschieden. Für beide Teams dürfte der Punkt zu wenig für die angestrebten Ziele sein.

Der FC Hirschhorn legte los wie die Feuerwehr. Allerdings stand die neuformierte Abwehrreihe des TSV sicher und ließ zunächst keine nennenswerte Tormöglichkeit zu. Ganz im Gegenteil…mit dem ersten zielstrebigen Angriff erzielte der TSV die Führung. Eine Fuchs-Flanke von der linken Seite, segelte durch den gesamten Strafraum und fand Daniel Herbold, der gekonnt den Keeper der Hausherren überwand (7.). Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld. Bis zur Halbzeitpause tat sich relativ wenig, auch weil es der TSV in dieser Phase nicht verstand entsprechend nachzulegen.

Das Spiel änderte sich im zweiten Abschnitt nur wenig. So konnte es nicht weitergehend, sagte sich wohl der sogenannte Unparteiische. Das erste Mal maßgeblich eingegriffen hat er dann in der 51. Minute, als er auf Elfmeter für die Heimmannschaft entschied. Nicht der Elfmeterpfiff an sich war das Problem, dieser war wohl berechtigt, allerdings übersah er fast schon mutwillig ein klares Foulspiel an TSV-Akteur Mächtel nur Sekunden vorher. Hirschhorns Kittel ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zum 1:1 (51.). Es sollte zum Leidwesen des TSV Rettigheim nicht der letzten Auftritt des Spielleiters gewesen sein. Nur Minuten später der trat er erneut vielleicht spielentscheiden in Aktion, als Rettigheims Keller mindestens genau so deutlich im Strafraum des FC Hirschhorn gelegt wurde. Dieses Mal blieb sein Handwerksgerät allerdings still. Dazu gehörte schon eine gehörige Portion Mut…Über das Spiel an sich, gab es auch weiterhin nicht viel zu sagen. Vielleicht wäre noch die größte Chance der zweiten Hälfte von Sandro Ritz zu erwähnen, die mit etwas Glück den Sieg hätte bringen können. Im Gegenzug hatte auch der FC Hirschhorn noch ein, zwei Möglichkeiten die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Es blieb aber beim letztendlich gerechten 1:1 Unentschieden.  Natürlich hatte aber der Schiedsrichter den letzten Auftritt der Partie. Weit in der Nachspielzeit zückte er nach einer harmlosen und nicht mal als Foul zu definierenden Aktion beider Spieler die Ampelkarte für Rettigheims Kohler. Beide Spieler verletzten sich nach einem unglücklichen Zusammenprall an der Außenlinie. Die Situation war auch auf Nachfrage bei den Gastgebern nicht aufzuklären und bleibt somit Geheimnis des Schiedsrichters, der sich dazu ebenfalls nicht äußern wollte. Es war eine total unnötige Aktion in einer stets fairen und überschaubaren Partie.

Fazit: Von den Randbedingungen mal ganz abgesehen, war das Spiel es TSV nicht sonderlich ansehnlich. Etwas mehr Wille und Engagement hätte schon ausgereicht, um vielleicht drei wichtige Punkte aus dem Neckartal zu entführen. Mit mageren 4 Punkten aus 4 Partien fällt der Rückrundenstart zu dürftig aus.

Vorschau:

Sonntag, den 08.04.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim – VFB Leimen 2

Spielbericht: SG Mückenloch/Dilsberg – TSV Rettigheim 3:2 (2:2)

SG Mückenloch/Dilsberg – TSV Rettigheim  3:2 (2:2)

Fussballgott kein Rettigheimer…

Nach so einer Partie fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Nach unglücklichen Aktionen, musste sich der TSV nach guter erster und einer schwächerem zweiten Halbzeit letztendlich mit einer empfindlichen und schmerzhaften 3:2 Niederlager in Mückenloch begnügen.

Die Partie hätte nicht unglücklicher beginnen können. Bereits nach vier Minuten zappelte das Spielgerät zum ersten Mal im Rettigheimer Tor. Ein eher ungefährlicher Freistoß aus gut 25m Torentfernung, dopste unglücklich auf dem unebenen Mückenlocher Rasen auf und flog über dem auffangbereiten Keeper Rimmele hinweg ins Tor. Wir werden auf den Rasen später noch einmal zu sprechen kommen. Nur wenig geschockt, kam der TSV nun ins Spiel und erspielte sich fortan gefühlt ein halbes Dutzend  Tormöglichkeiten. Die besten davon hatte Routinier Kubiczek, der mit einem wuchtigen 20m Freistoßhammer, den Mückenlocher Keeper prüfte. Sowieso konnte sich die SG beim ihrem Schlussmann Oehlert bedanken, dass das Spiel nicht schon frühzeitig entschieden war. Mitten in die starke Phase der Rettigheimer fiel das 2:0 der Hausherren. Wieder war es eine Unglückliche Aktion, dieses Mal im Strafraum nach einem Eckball, der der SG per Elfmeter eine komfortable Führung ermöglichte (20.). Kurz darauf belohnte sich der TSV ebenfalls, als Kubiczek in den Lauf von Turbo Ritz passte und Dieser seine Gegenspieler samt Torhüter umkurvte und zum 1:2 einschob (23.). Fortan entwickelte sich ein munteres Spielchen mit vielen Torraumszenen.  Meist auf Seiten des TSV Rettigheim. Auch zwischen der 25. und 45. Minute hätten drei, vier Tore für den TSV fallen müssen…doch auch beste Chancen, ließ man liegen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte konnte der TSV ausgleichen. Kretz fand den zentral stehenden Keller, der 10m vor dem Tor ebenfalls gekonnt abschloss (45+2). Es war der Lohn einer guten und unterhaltsamen ersten Hälfte.

Es schien, als habe man die Partie im Griff. Leider nur bis zur 51. Minute, als Mückenlochs Dobrovolny durch die gesamte Rettigheimer Abwehr spazierte durfte und aus 16m ins lange Eck vollendete. Warum man hier das Spiel nicht frühzeitig unterbrach, bleibt Spekulation. Der TSV kam jedoch erneut zurück. Besser, wäre fast erneut zurückgekommen. Nur 3 Minuten nach der erneuten SG-Führung, hatte wieder Ritz den Ausgleich auf dem Fuß. Wieder fand ein gut getimter Ball in die Spitze Torjäger  Ritz, der alleine auf SG-Keeper Oehlert zusteuerte. Die Abwehrspieler blieben bereits stehen. Es dürfte ungefähr die gleiche Stelle gewesen sein, als der Rasen dem einschussbereiten Ritz einen Strich durch die Rechnung machte. Eine Unebenheit später, drosch Ritz den Ball völlig freistehend in Richtung Dilsberg. Wie sich später herausstellen sollte, war dies wohl der Knackpunkt der Partie. Der TSV versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen, verfing sich aber immer wieder in dir nun tiefstehende SG-Abwehr. Zum Schluss hatte der TSV dann doch noch einmal Glück, als ein Konter der SG nur am Pfosten landete (90+3). Die SG gewann diese Partie etwas schmeichelhaft  mit 3:2 und wusste am Ende wahrscheinlich auch nicht warum…

Fazit: Sicherlich war das Glück an diesem Tag nicht auf Seiten des TSV Rettigheim. Hätte man die sich zahlreich bietenden Chancen verwertet, hätte es aber sicherlich trotzdem zu einem deutlichen Sieg gereicht.

Vorschau:

Ostermontag, 02. April 2018; 15:00

FC Hirschhorn – TSV Rettigheim 

Alle Spiele abgesagt!

Das für heute geplante Spitzenspiel gegen den VFB Wiesloch wurde aufgrund der Wetterlage, wie alle anderen Spiele im Fußballkreis HD, abgesagt.

Ein Nachholtermin steht noch nicht fest…

 

 

Spielbericht: SG Rockenau – TSV Rettigheim 0:1 (0:0)

SG Rockenau –TSV Rettigheim 0:1 (0:0)

Currywurst deutlich besser als das Spiel…

In einer schwachen A–Klassen-Partie, war der TSV die letztendlich glücklichere Mannschaft und gewann durch ein Tor von Kevin Pfeifer etwas schmeichelhaft mit 0:1, auch weil das Spiel an sich keinen Sieger hätte verdient gehabt.

Nach der Heimniederlage am ersten Rückrundenspieltag gegen den SV Eberbach , war ein Sieg im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Rockenau praktisch schon Pflicht. Der TSV muss weiter auf zahlreiche Stammspieler verzichten und begann zum ersten Mal mit den Neuzugängen Kubiczek und Keller in der Startformation. Bereits nach wenigen Minuten war klar, Rockenau kämpft gegen den Abstieg. Genau so trat die Elf aus dem Neckartal auch auf. Kampfbeton, aber nicht unfair. Damit kam die Rosenfelder-Elf zu Beginn überhaupt nicht klar. Der TSV konnte, eher wollte nicht, die SG Rockenau versuchte es, war jedoch an diesem Tag in ihren Mitteln ebenfalls beschränkt. So war das Spiel über weite Strecken eher unansehnlich. Richtige Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht.

Auch im zweiten Abschnitt wurde das Spiel nicht wirklich besser. Viele Ballverluste, technische Fehler und ein äußerst überschaubares Tempo, prägten das Spiel des TSV im weiteren Verlauf. Die SG Rockenau versuchte immer wieder über Torjäger Robin Menges Gefahr auszustrahlen und zwar nur über Diesen, was das Spiel der Hausherren relativ durschaubar machte. So schaute alles nach einem freundschaftlichen 0:0 aus…bis sich vereinzelte Herren aus Rettigheim doch einmal entschlossen, das Tempo etwas anzuziehen. Prompt war man erfolgreich. Das Highlight der Partie fand in der 73. Minute statt.  Ein zugegeben mustergültiger Spielzug, zunächst über Abwehrmann Kalinowiez und Außenspieler Lukas Schmitt, fand Georg Mächtel, der per Direktspiel Kevin Pfeifer auf der rechten Angriffsseite bediente. Mächtels Diagonalball in die Schnittstelle der Gästeabwehr, verwerte Pfeifer gekonnt im kurzen Torwarteck. Es war der zweite Torschuss der Partie. Mehr sollte es auch nicht mehr werden, denn von nun an versuchte der TSV die Führung über die Zeit zu retten. Eng wurde es nochmal in der Schlussphase, als Rockenau gleich mehrere Standards in Richtung TSV-Tor brachte. Es blieb dann allerdings beim enorm wichtigen Auswärtssieg des TSV Rettigheim!

Fazit: Zweifelsohne war die Rockenauer Currywurst das Beste an diesem Nachmittag! Für den TSV Rettigheim gilt es nun ganz schnell wieder in die Form der Vorrunde zu kommen, denn ab jetzt ist Crunchtime! Das lethargische Auftreten der gesamten Mannschaft hätte fast enorm wichtige Punkte gekostet. Dieser Sieg war glücklich…mehr nicht!

Vorschau:

18.03.2018; 15:00 Uhr

TSV Rettigheim – VFB Wiesloch